Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V.
Verein für Kultur- undHeimatgeschichte Bad Rotenfels e.V.

Aktuelles und Interessantes...

Auf dieser Seite finden Sie Interessantes zum Verein, Ortsgeschehen, Geschichtliches mit Bezug auf Bad Rotenfels oder unsere Region, oder unsere aktuellen Recherchen und Anfragen...

 

Die Seite soll gleichzeitig als "Aufruf" dienen. Wer uns bei den jeweiligen Recherchen unterstützen will, oder zu den Fragestellungen selbst beitragen kann, darf gerne Kontakt mit uns aufnehmen - per Kontaktformular oder per E-Mail. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir nur Anfragen beantworten, die den vollständigen Namen und den Wohnort des Absenders, sowie die Gründe der Anfrage beinhalten. 

Veranstaltungen:

Fortsetzung unserer Vortragsreihen im Jahr 2017  

Eintrag vom 7. Okt. 2017

 

am 27. Oktober 2017 (Freitags vor dem Reformationstag)

19 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Bad Rotenfels, Hintereingang

 

 

"500 Jahre Reformation -

und wie die evangelische Kirche nach Rotenfels und Gaggenau kam" 

 

Die evangelische Kirchengemeinde (heute Markusgemeinde) Gaggenau wurde in Rotenfels gegründet. Erleben Sie in einem 45-minütigen Vortrag wie unser Murgtal christianisiert wurde, welchen Einfluss due reformation und die Religionen unserer Regenten auf die Bevölkerung hatten, welchen Einfluss die Industrialisierung im vorderen Murgtal auf den Glauben hatte und wo überall die lutherische Religion ausgeübt wurde. Nach einer Pause von 15 Minuten wird Ihnen zum Abschluss die Gründung einer evangelischen Kirche in Rotenfels, der heutigen Markusgemeinde in Gaggenau, erklärt.

 

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Heimatverein Bad Rotenfels

 

Der Vortrag wurde bereits Ende Januar im Pfarrhaus der Markusgemeinde beim Kaffeenachmittag, gut besucht präsentiert. 

 

 

 

Museum / Ausstellung "Altes Handwerk und Landwirtschaft" im Hofgut Rohwer:

Wir berichteten vormals an dieser Stelle über die Kündigung bzw. Nicht-Verlängerung des Mietvertrags über die Ausstellungsfläche im Hofgut Rotenfels. Aufgrund dessen waren die seit 1996 gemieteten Flächen nun von uns zu räumen. Hierzu machte sich die Vereinsverwaltung die letzten Jahre intensive Gedanken, welche Alternativen es gäbe, wer zu involvieren ist, und "wo wir eigentlich hin wollen". Viele Gespräche, leider erfolglose Gespräche wurden geführt. Glücklicherweise bekamen wir vom Eigentümer aufgrund unserer vermehrten Arbeit im Jubiläumsjahr, und dem Wechsel in der Vorstandschaft, noch einige Zeit Aufschub für unseren Auszug. 

Leider gelang uns nicht, eine Möglichkeit für den Fortbetrieb der rund 400 Quadratmeter großen Ausstellung im Gesamten zu finden. Aufgrund der personellen Situation im Verein ist es auch kaum möglich, solch eine Ausstellung selbst weiter zu führen respektive die Räume und Gegenstände instand zu halten.

Die Vereinsverwaltung hat deshalb über unsere Zukunft beschlossen: wir lösen unsere Ausstellung auf!

Dazu baten wir frühere Sachspender, insbesondere auch Leihgeber, die von ihnen zur Verfügung gestellten Gegenstände zurück zu nehmen. Was "übrig blieb", wird befreundeten bzw. regionalen Museen und Heimatvereinen nach deren Bedarf dauerhaft überlassen, für die direkte Ortsgeschichte wichtige Exponate konnte der Verein anderweitig einlagern, ein wesentlicher Anteil an Exponaten von Holzhandwerksberufen wird im Ort verbleiben - mehr dazu später. Von allem, was Mitte Oktober in den Räumen verbleibt, muss sich der Verein leider trennen. Mehr dazu in folgender Pressemitteilung. 

   

---PRESSEMITTEILUNG--- vom 25.9.2017

 

"Ausstellung „Landwirtschaft und Handwerk“ im Hofgut Rotenfels wird aufgelöst"

 

Obschon es den heutigen Verantwortlichen des Vereins für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. kein glückliches Gefühl hinterlässt, das Werk der früheren Vereins-Verantwortlichen mit der Auflösung der im Hofgut Rotenfels befindlichen Ausstellung „Altes Handwerk und Landwirtschaft“ nun aufgeben zu müssen, kann man dies nunmehr doch als „Schnitt in der Vereinsarbeit“ ansehen. Aufgrund der laufenden Räumung der angemieteten Fläche kann die Fortsetzung der Vereinsarbeit nun im Schwerpunkt in eine andere Richtung gelenkt werden.

In der 1991 verfassten Vereinssatzung ist wohl das Ziel definiert, Exponate aus der Kulturgeschichte zu sammeln, um langfristig ein Museum aufbauen zu können. Eben diese Sammlung von Gegenständen aus Land-, Hauswirtschaft und Handwerk setzte den Vereinsschwerpunkt der letzten 20 Jahre. Seit 2016 bot sich jedoch keine andere Lösung, als diese fundierte Sammlung nun aufzulösen.

Mit der seit 1996 eingerichteten Sammlung und Ausstellung hat die in den letzten Jahren verjüngte Vorstandschaft ein schweres Erbe angetreten. Denn über die langfristige Zukunftssicherung der im „Hofgut Rotenfels“ gezeigten Exponate hatte man sich weniger Gedanken gemacht. Mit dem früheren Eigentümer der knapp 400 Quadratmeter umfassenden Fläche wurde damals ein günstiger Mietvertrag ausgehandelt, welcher bis 2016 befristet war. Aufgrund Eigenbedarf wurde der auslaufende Vertrag im Ortsjubiläumsjahr nicht mehr verlängert. Dem Verein wurde allerdings gewährt, erst nach dem arbeitsintensiven Jubiläumsjahr räumen zu müssen.

Für die Sammlung wurden bis zuletzt alle möglichen Exponate in großer Stückzahl angenommen, sodass das Museum mehr einem antiquarischen Magazin glich. Sogar eine nicht minder große Anzahl ortsfremder Exponate wurde im Laufe der Jahre beigeschafft, um die Kulturgeschichte möglichst vielseitig präsentieren zu können. Im Rahmen der Kündigung der Räume kam der Verein zu der Erkenntnis, dass der Fortbetrieb einer solchen Ausstellung auf Dauer nicht mehr zu bewerkstelligen wäre. „Uns fehlen die Helfer und Mitwirkenden, jüngere Interessenten an der Sache“, so der Vereinsvorsitzende Alexander Fitterer, „nicht nur als Helfer, selbst in der Verwaltung haben wir leider noch vakante Stellen, und die Mitgliederanzahl schwindet stetig“. Die Summe der Umstände bedeutet nun leider das Aus für die langjährig aufgebaute Sammlung. Obschon man sich vielseitige Gedanken machte und Gespräche mit Verantwortlichen aus unterschiedlichen Bereichen suchte, konnte man keine neuen Räumlichkeiten zum Fortbetrieb der kompletten Ausstellung finden. Man stellte zuletzt auch fest, dass es für den Verein nicht zukunftsweisend wäre, die Exponate „nur“ in einem Lagerraum zu bevorraten. Die entsprechende Fläche müsste teuer angemietet werden, Helfer müssten sich weiterhin um Pflege und Erhalt der Gegenstände kümmern. Es fehlen Mittel und Personal, um ein Magazin in diesem Ausmaß weiter zu betreiben. Ein solcher Fortgang wäre für den Verein ohnehin nicht tragbar, zumal für die jetzige Räumungsaktion kaum Helfer bereitstehen, mit lediglich 3-4 Helfern ist man derzeit vor Ort.

Soweit die Herkunft der Ausstellungsstücke nachvollzogen werden konnte, wurden zunächst die Spender zwecks Rücknahme angefragt. Jedoch bedingt durch das Fehlen einer adäquaten Inventarisierung, konnten viele Gegenstände gar nicht mehr ihrer Herkunft zugeordnet werden. Einige ausgewählte Gegenstände werden beim Verein in anderen Räumen verbleiben oder wurden bereits an frühere Eigentümer, befreundete Heimatvereine und -museen abgegeben. Der Verein räumt früheren Spendern auch die Möglichkeit ein, ihre überlassenen Gegenstände wieder zurück zu nehmen. Bis 15. Oktober ist noch möglich, die Gegenstände abzuholen. Im Anschluss muss sich der Verein von verbleibenden Exponaten trennen.

Zu betonen ist, dass die kleineren Gegenstände aus Haushalt, Ortsgeschichte und Kulturhistorie, die dem Verein einst überlassen wurden, nicht von der Räumung betroffen sind. Diese sind in den angemieteten Archivräumen im Bad Rotenfelser Rathaus untergebracht. Jedoch sei auch hier in absehbarer Zeit eine Ausdünnung des Bestandes erforderlich. „Wir wollen kein Magazin für ausgedienten Hausrat und ‚Allerweltsartikel‘ sein, sondern nur noch das annehmen bzw. verwahren, wofür wir im Rahmen der Aufarbeitung der Ortsgeschichte auch Verwendung haben, und was in direktem Ortsbezug steht,“ beschloss die Vereinsverwaltung jüngst.

Nach Abschluss der Räumung im Hofgut will sich der Verein nunmehr auf sein erstes Satzungsziel konzentrieren – die Aufarbeitung und Dokumentation der Ortsgeschichte. Damit verbunden bleibt die Sammlung von kleinen Exponaten und Archivalien mit direktem Bezug zum Ort. Der Aufarbeitung der Ortsgeschichte, als auch der Möglichkeit, den Verein mit mehreren Standbeinen vielseitiger zu machen und hierdurch vielerlei Interessenten als Mitwirkende zu gewinnen, wurde in den vergangenen Jahren bedingt durch den Schwerpunkt der Sammlung im Museum nämlich weniger intensiv nachgekommen.

Sollte sich in der Zukunft eine Möglichkeit geben, daß dem Verein ein Raum oder Gebäude dauerhaft überlassen werden könnte, wird man sich für Sammlung und Ausstellung auf bestimmte Themenschwerpunkte festlegen wollen – und nicht mehr die ganze breitgefächerte „Kulturgeschichte“ der letzten 200 Jahre darstellen wollen.

 

Vortragsreihe:

"Die Entwicklung der Wohnbebauung und Geschichte der                    03.04.2017

Siedlung der Gemeinde Rotenfels", Vortrag am 7. April

 

in einem einstündigen, reich bebilderten Vortrag geht Referent Alexander Fitterer, Vorsitzender des Heimatvereines, auf die mit dem Bevölkerungswachstum verbundenen, unterschiedlichen Epochen der Wohnbebauung der ehemals selbstständigen Gemeinde Rotenfels ein. Besonders werden die Zeit nach 1900, die Rotenfelser „Siedlung“ im Wissig, und jüngere Bebauungspläne durchleuchtet.

Bedürfnis und Fragen nach Bebauungsflächen kamen erstmals in größerem Maße um 1900 auf, erneut in den 1930er Jahren. Schliesslich hieß es auch in Rotenfels an vielen Stellen "Neuaufbau" der Kriegsschäden; die staatlich geförderte "Siedlung" entstand, und aufgrund des gesellschaftlichen Wandels seit den jahren nach dem 2. Weltkrieg, ist auch in der Gemeinde Rotenfels die ständige Fortschreibung von bebauungsplänen notwendig geworden.

Aus einst wenigen "Siedlungsachsen" oder "Straßensiedlungen" in Rotenfels, die ausschliesslich handwerklich und landwirtschaftlich geprägt waren, sind bis heute reine Wohngebiete geworden. 

 

Siehe hierzu auch Ankündigung unter "Veranstaltungen

Vortragsreihe:

"500 Jahre Reformation - und wie die evangelische Kirche                  03.04.2017 

nach Gaggenau kam" 

 

Die Auftaktveranstaltung im Jahr 2017 - für unseren Verein sowie für die Evangelische Kirche Gaggenau zum Start des Reformationsjubiläums, war der genannte Vortrag, den der Vorsitzende Alexander Fitterer im Februar im Gemeindehaus der Markuskirche hielt. 

Sehen Sie hierzu die Zusammenfassung im neu gestalteten evangelischen Gemeindeblatt "Ostern 2017".

Der Vortrag wird am Freitag, 28. Oktober - unmittelbar vor dem Reformationstag, der im Übrigen aufgrund des besonderen Anlasses im laufenden Jahr bundesweiter Feiertag ist, im Bad Rotenfelser Bürgersaal wiederholt. 

Erleben Sie, wie sich die Religionen und Konfessionen im Murgtal einst gestalteten, und was Rotenfels mit der Ansiedlung der evangelischen Kirche in Gaggenau zu tun hat. 

Geschichtsrecherchen:

250 Jahre Pfarrkirche St. Laurentius - Dokumentation übergeben              22.03.2017

 

Bevor es im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 22. März zu einem „zünftigen Rotenfelser Bauernvesper“ überging, übergab der Verein die im vorigen Jahr im Rahmen der 26 Tafeln umfassenden Ausstellung zur Ortsgeschichte gezeigte Tafel „St. Laurentius – Mutterkirche des Murgtals“ der katholischen Pfarrgemeinde. Neben Pfarrer Tobias Merz nahmen die Kirchengemeinderäte Georg Bierbaums und Thomas Riedinger die großformatige Tafel entgegen, daneben wurde der Gemeinde ein Datenträger mit Digitalisaten der im Vereinsarchiv befindlichen Bilder und Dokumente zur Pfarrkirche St. Laurentius überreicht. Holger Stahlberger überbrachte als Dank und Anerkennung ein Gegengeschenk der Pfarrgemeinde. 

Wir freuen uns, dass wir mit einem "Jubiläumsgeschenk" die Geschichte weiter aufleben lassen können, und auch, dass die Tafel über das Jubiläumsjahr im katholischen Gemeindehaus ausgestellt sein wird. 

Vereins-Interna:

Mitgliederversammlung 2017                                                                       22.03.2017

 

 

Aktuelles:

HELFER und MITWIRKENDE dringed gesucht:                                                  03.03.2017 

 

Wir suchen DRINGEND Helfer für:

 

- Arbeiten im Museum (Rohwer-Hof)

- Mitwirkung in der Vereinsverwaltung: 

   - Übernahme der Kassenverwaltung 

   - Beisitzer im Verwaltungsrat

   - Beide Ämter per Wahl zur Mitgliederversammlung im März 2017

- Mitwirkung zu ortsgeschichtlichen Beiträgen/Recherchen/Berichten

- Mitwirkung bei der Inventarisierung unserer Exponate, Dokumente und Fotos

 

Wer Interesse hätte, sich einzubringen und unsere Sache durch Mitwirkung zu unterstützen, darf sich gerne melden oder uns mittwoch morgens im Rathaus Bad Rotenfels (Hintereingang) besuchen. Wir freuen uns...

 

Auskünfte erteilen der Vorsitzende sowie die Verwaltungsmitglieder.

 

Veranstaltungen:

Beginn unserer Vortragsreihen im Jahr 2017                                                  21.01.2017

 

Wohin am Sonntag Nachmittag (22. Januar)?

Ganz klar doch - zum Geschichtsvortrag mit Kaffee und Kuchen. 

Das Jubiläumsfest-Jahr ist nun zwar vorüber, aber unsere Vortragsreihen gehen weiter. Der erste Vortrag unseres Vereins bzw. unseres Chronisten A.Fitterer läuft jedoch in einem etwas anderen Rahmen ab. Nämlich auf Einladung der evangelischen Markusgemeinde Gaggenau in deren Gemeindehaus. 

Der 45-minütige Vortrag "500 Jahre Reformation - und wie die evangelische Kirche nach Gaggenau kam" beginnt bei der Christianisierung des Tals, behandelt Reformation und Konfessionswechsel in unserer Heimat, die Beziehungen zur ev. Stadtkirche Gernsbach und schliesslich die Gründung einer evangelischen Kirche in Rotenfels, der heutigen Markusgemeinde in Gaggenau.

 

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Markusgemeinde Gaggenau & Heimatverein Bad Rotenfels

 

Anschrift des Veranstaltungsortes: 

Pfarrhaus der Markusgemeinde

Amalienbergstraße

76571 Gaggenau (Stadtmitte)

Beginn am 22.01.2017 um 15 Uhr

 

Der Vortrag wird im Verlauf des Jahres auch in Bad Rotenfels wiederholt!

Aktuelles: 

Wir trauern um unsere Kassiererin Frau Ulla LORZ                    20.01.2017

 

Wir mussten dieser Tage die erschreckende Mitteilung hinnehmen, dass unsere mehrjährige Kassiererin Ulla Lorz nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Anfang des Jahres 2016 konnten wir sie noch überzeugen, Ihren Wunsch, das Amt des Kassiers abzugeben, noch ein Jahr aufzuschieben - bis wir ein/en Nachfolger/in eingearbeitet hätten. Leider musste sie aus Gesundheitsgründen aber schon inmitten des Ortsjubiläums-Jahres die Kassengeschicke an den Vorsitzenden abtreten. 

Sie hinterlässt in unserem Team durch ihre freudige und offene Art, aber auch durch ihre Zielstrebigkeit und Präzision eine große Lücke.

Den Angehörigen gebührt unser tiefstes Mitgefühl. 

 

Im Namen des Gesamtvorstandes

Alexander Fitterer, 1.- Vorsitzender

Geschichtsrecherchen: 

Holzmehl, Ziehzünder, Bodenbeläge, Plastikformteile, edle Kunststoffe - und elektrischer Strom aus Rotenfels

Geschichtsrecherchen zur "Holzmehlfabrik"                                 24.10.2016

 

unser 975. Jubiläumsjahr ist bald zu Ende - das heißt für uns als Verein, der sich der Erforschung und Dokumentation der Heimatgeschichte verschrieben hat, jedoch nicht, dass wir nicht weiter recherchieren oder berichten. 

 

Der Winter mit seinen langen Abenden und trüben Tagen ist die beste Zeit, Nachforschungen anzustellen. Daher suchen wir nun Informationen für das nächste "große" Projekt - die Niederschrift der Geschichte der "Holzmahlfabrik Rotenfels", heute ein traditionsreicher Kunststoff-Veredelungsbetrieb des PolyOne-Konzerns.

 

Zur Firmengeschichte: 

 

Carl Hochberg ließ nach dem Erwerb der Rotenfelser Sägemühle und des Elektrizitätswerkes von F.A.Roth, im Jahr 1922 am Murgkanal ein neues, großes Elektrizitätswerk bauen. Durch eigene Stromherstellung konnte er sich den betrieb einer elektrischen Holzmühle leisten und eine solche neu erbauen, Bauausführung pblag der Fa. Ludin, Wasser- und Mühlenbauingenieur, Karlsruhe. Hierzu wurde ebenfalls von Roth ein größeres, geeignetes Stück Grund im Wissig, seinerzeit noch "außerorts" bzw. in "Ortsrandlage" und direkt Bahn und Landstraße erworben. 

 

Aus Holzabfällen, die überwiegend mit der Bahn auf eigenem Industriegleis angeliefert wurden, wurde in aufwändigen Prozessen über mehreren Etagen eines massiven Stahlbeton-Bauwerkes, der ersten Industrieansiedelung im Rotenfelser "Wissig", Holz zu Pulver vermahlen. "Holzmehl" war in jener Zeit ein gefragtes Zwischenprodukt. Ein Füllstoff für den frühen Kunst-Stoff "Bakelit" (schwarze Telefone, Stecker und Lichtschalter, Isolatoren, Waffen- und andere Griffe...), Verwendung fand es auch zum Strecken von (Getreide-)Mehl im Bäckerhandwerk (Holzmehlbrot erhielt in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche bis zu 30% Holzmehl), für Holzzement, in der Pyrotechnik und für viele weitere Anwendungen. 

Ende der 1920er Jahre musste Hochberg sein Werk jedoch veräußern. Der noch nach der jahrhundertwende so erfolgreiche und vielseitige Industrielle Theodor Bergmann, der zwischenzeitlich die Automobil-Sparte aus seinen  "Bergmann's Industriewerke Gaggenau" heraus- und schließlich den gesamten Standort aufgelöst hatte, erwarb die Firma. Seinem aufkommenden Erfolg im Bereich der Waffenfertigung im Zweigwerk Suhl/Erzgebirge (u.A. Maschinenpistole "Grabenfeger" MP18) wurde nach dem Weltkrieg ein Strich drch die Rechnung gemacht. neben seiner Gips-Bergbaugrube bei Badenweiler, fasste er im hohen Alter wieder mehr imn seiner zweiten Wahlheimat, dem Murgtal, Fuß. 

Nach dessen Tod in den 1930er Jahren, ging die Holzmehlfabrik an die Markgräflich-Badische Familie bzw. -Güterverwaltung über. Das Elektrizitätswerk ging an die Fa. Badenwerk AG über. In diesen Jahren gelang es, mit einer Schwesterfirma, der "SIPO Zünder" Gesellschaft Sitz Fellbach, im Namen des Deutschen Zündwarenmonopols zu fertigen. Das SIPO-Zündholzwerk aus der Nähe von Stuttgart wurde nach Rotenfels verlegt. Hergestellt wurden Streichholzbriefchen und sog. "Feuerigel". Ein Nebenprodukt wurde "Holzodont", ein neuer, moderner Kunst-Werkstoff für den Innenausbau, Bodenbelag und Wandplatten - Hauptfüllstoff war Holzmehl von der benachbarten Mühle. Trotz der Demontage in der Besatzungszeit - damals war im Übrigen auch der Rotenfelser Kindergarten im Sozialanbau der Fabrik untergebracht - ging die Produktion bald erfolgreich weiter, in beiden Firmen. 

In den 1960er Jahren gesellte sich eine damals neue und wirtschaftliche Fertigungstechnik für große Kunststoff-Elemente wie hohle Bauteile und Hohlkörper hinzu, das "Rotationsverfahren". Die Schwesterfirma "Rotationsplastic, Rotenfels/Murgtal" wurde gegründet. In hohle eiserne Negativformen wurden alle Rohstoffe eines Kunststoffes in Pulverform eingeracht, diese unter Druck und Hitzeeinwirkung dreidimensional über eine größere Zeitspanne rotiert, und nach Abkühlen der Form konnte man das geringfügig noch nachzubearbeitende Fertigteil herausnehmen. Kunststofffässer und Kugeln, Streugut- und Wasserbehälter wurden gefertigt. Im Zuge der Produktumstellungen erfolgten im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weitere Um- und Anbauten des Werkes. 

Nach Einstellen der Zündwarenfertigung kam die Kunststoff-Extrusion, Veredelung von Kunststoff-Rohstoffen durch Polymerisierung hinzu, das Produkt war ein Fertiggranulat für weitere Anwendungen bei Spritzgießern, für Folien- und Blasteile-Herstellung usw. In dieser Sparte ist die Firma noch heute führend tätig, nachdem das Unternehmen in den 1990er Jahren an die US-Amerikanische M.A.Hanna-Gruppe verkauft wurde, die Ende der 1990er mit GEON fusionierte, woraus "PolyOne" entstand. 

 

 

Wir suchen: 

 

zur Fortführung der Recherchen suchen wir:

- Produkte, Objekte, Informationen, und 

- Fotos, Dokumente, Kataloge, Urkunden... mit Bezug zu den genannten Firmen

 

- Zündwaren, Streichholzbriefchen, „Feuerigel“ und Zubehör der Marke „SIPO-Zünder Fellbach“ bzw. später „SIPO Zünder Rotenfels, Baden“

- Dazu die verschiedenen Feuerigel-Ständer/-Halter/-Tischascher des Herstellers „Ehrhard & Söhne“.

- Informationen, Materialstücke oder Fotos von "Steinholz Holzodont“, ein in Rotenfels gefertigter Boden- und Wandbelag

- dto. über Plastikteile der Fa. "Rotationsplastic"

 

-Informationen, Fotos, Dokumente

- zum Kindergarten in der Holzmühle während der Besatzungszeit 

- über die Eisenbahnanbindung und den Rotenfelser Bahnhof

- zum "Gefolgschaftshaus" und Direktoren-Wohnhaus Jahn-/Ringstr. 3

- zum hinzugekauften Anwesen Seebacher, einst Hühnerhof

- zu den ausländischen Gastarbeitern der Nachkriegs- bis 70er Jahre, die vorwiegend in der Nähe der Firma / Bahnhof-/Raiffeisenstraße in Untermiete Zimmer hatten

 

- Angehörige der Fam. Hochberg-Goerger in Rotenfels, ehem. Weinbrennerstraße

- Auskünfte früherer Mitarbeiter/-innen und deren Angehörigen

 

...und alles Andere, was zu den Firmen oder zu den Produkten Bezug hat

 

 

Dokumene und Fotos nehmen wir - mit Rückgabe - gerne als kurze Leihgabe zum Digitalisieren oder Reporduzieren, Gegenstände/Produkte gerne als Leihgabe oder Sachspende. 

 

Rufen Sie an 07225 508 3687 oder Senden Sie uns eine E-Mail-Nachricht, wir würden uns freuen, wenn Sie zu unseren Recherchen beitragen könnten, wofür wir schon im Voraus "Danke" sagen.                                                                                afi

Geschichtsrecherchen: 

Kampffliegerabstürze um Rotenfels im 2. Weltkrieg                                  01.08.2016

 

Aufgrund einer aktuellen Anfrage eines Fach-Historikers recherchieren wir aktuell zu seiner Unterstützung zu den Fliegerabstürzen/-abschüssen im 2. Weltkrieg in und um Rotenfels. 

Ein JaBo soll an der Vorbergzone abgeschossen worden sein, der Pilot rettete sich per Fallschirm, wurde in der Untergasse von der Landwehr festgenommen und ins Rathaus verbracht. Das Flugzeug soll über dem Schanzenberg abgestürzt sein. Hiervon sollen Fotos existieren die für unsere Chronik interessant sein können - hat jemand diese Fotos? Kann jemand nähere Informationen liefern? 

 

Ein weiterer Absturz verzeichnete sich im "Winkler Loch", bei den Stahlbachquellen am Eichelbergabhang bei Winkel. Hierzu haben wir leider keine näheren Informationen - ausser der Gebietsbezeichnung "Fliegerbuckel", die sich ebenfalls nicht klar lokalisieren lässt. 

 

Wir würden uns über Beiträge von Seiten der Bevölkerung freuen. Kontaktaufnahme hier

Ortsgeschichte - 975 Jahre Bad Rotenfels 

Straßenfest und Sonderveranstaltungen - wie es dazu kam...                   30.07.2016

 

Im Jahr 2013 stellten der Sprecher (Martin Stahlberger) und der damalige Schriftführer der Vereinsgemeinschaft (Alexander Fitterer) nach ersten internen Vorbesprechungen den Punkt „Ortsjubiläum 2016 – 975 Jahre“ auf die Tagesordnung der Sitzung der Vereinsgemeinschaft. Resultat dieser ersten Sitzung war, die an der Gemeinschaft beteiligten 42 Vereine, Gruppierungen und Einrichtungen in Bad Rotenfels sollten sich Gedanken machen, ob man anlässlich des Ortsjubiläums ein gemeinsames Fest feiern wolle und in welcher Form, und/oder was das Festjahr sonst noch zu bieten haben soll. 

 

Man einigte sich nach einigem Zögern für ein Straßenfest, wie es die Vereinsgemeinschaft schon lange nicht mehr ausgerichtet hatte.

Zur Debatte standen die Ausrichtungsorte Schulzentrum, Sportplatz (Mönchhofstadion), untere Eichelbergstraße, Oberdorf und der Vorschlag von A.Fitterer, wie 1987 wieder ein gemeinsames Fest im Ortskern (Rathausstraße) umzusetzen. Es wurden Bilder von den letzten bzw. früheren Festen gezeigt – 2009 (Rothermaquerspange), 2002 (Kapellenfest), 1996 (Schlossfest), 1991 (950j.J.), 1989 (150j. Elisabethenquelle) und 1987 (Ortskernfest). Alle Feste waren den meisten Beteiligten noch in guter Erinnerung.

 

Bei der 3. Sitzung zum Thema, wo auch Ausschüsse für die Themen Technik/Infrastruktur, Gastronomie, Werbung und Programm sowie ein „übergeordneter“ Hauptausschuss gegründet wurden, kamen OB Florus und Vertreter der Stadtverwaltung hinzu, welche ihre Unterstützung zusagten. Der „Hauptausschuss“ setzt sich aus dem Sprecher, 5 Beiräten (u.A. für Finanzen) sowie den  Sprechern der untergeordneten Ausschüssen zusammen, und wurde zunächst noch kommissarisch vom Vereinssprecher und seinen Vertretern geleitet. Die Vereinsgemeischaft suchte einen „Koordinator“, der die Organisation gesamthaft unter sich haben soll, da aus den Reihen der gewählten Vereinsgemeinschaftsvertreter aufgrund der eigenen Vereinsverwaltung oder aus beruflichen Gründen leider niemand die entsprechenden Möglichkeiten hatte. Man konnte Heinz Goll als Sprecher des Festgremiums gewinnen, der einerseits das nötige Organisationsgeschick hat, andererseits die entsprechend notwendigen Kontakte – und schon 2002 das Jubiläums-Straßenfest „250 Jahre Sebastianskapelle“ organisiert hat.

 

Organisiert wurde auf Wunsch des Hauptausschusses nicht nur ein gelungenes und sicherlich lange in Erinnerung bleibendes Straßenfest – sondern ein ganzes Festjahr – mit monatlichen Jubiläums-Sonderveranstaltungen. 

Ortsgeschehen - 975 Jahre Bad Rotenfels

Ausstellung "975 Jahre Bad Rotenfels"                                                               25.07.2016

 

Aufgrund der großen Nachfrage am Jubiläumsfest hat unsere Ausstellung nach dem Jubiläumsfest, Mittwoch, 27. Juli von 9 bis 12 Uhr und Sonntag 31. Juli 14-17 Uhr nochmals im Obergeschoss des Bad Rotenfelser Rathauses (Hintereingang) geöffnet, bevor sie am 1. August dann im Rathausfoyer in Gaggenau aufgebaut wird. 
Wir würden uns an beiden Tagen nochmals sehr über einen regen Besuch freuen.

Euer Heimatverein

Ortsgeschehen - 975 Jahre Bad Rotenfels

BT-Presseberichterstattung zum Jubiläumsfest  "975 Jahre Bad Rotenfels" verärgert die Verantwortlichen unseres Vereines                                                     27.07.2016

 

Klarstellung zum BT-Pressebericht vom Montag, 25. Juli, zum Jubiläumsfest "975 Jahre Bad Rotenfefels": 


trotz eindringlicher Bitte an die Redaktion wurde die Korrektur leider nur minimalistisch vorgenommen, obwohl die Korrektur-Eingabe von unserer Seite fundiert und ausführlich vorbereitet war!


BT berichtete am Montag, dass die im "Ersten Stock" (=Jugendstil-Bürgersaal) des ehem. Rotenfelser Rathauses auch über beide Festtage gezeigte ortsgeschichtliche Ausstellung zu "975 Jahre Bad Rotenfels" durch den Arbeitskreis Tourismus-Freizeit Gaggenau gestaltet wurde. Dies hat uns als Ersteller der Ausstellung, nämlich den "Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V." verständlicherweise zu tiefst erschüttert. Zumal zu Jahresbeginn eine Pressekonferenz abgehalten wurde, ebenfalls seit Jahresbeginn die Jahresprogramm-Flyer und seit Wochen nun schon die Fest-Flyer vorlagen, in denen alles korrekt stand. Zur Vernissage (Ausstellungseröffnung) war die Presse geladen und berichtete - weshalb nun dieser derbe Patzer? Wie bereitet sich die Presse auf sowas vor? Gewissenhaft? 
Eine Ausstellung, deren Bereitung an die 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden in Anspruch nahm, wurde kurzerhand einer anderen Einrichtung zugeschrieben. Tja, und trotz kleiner Korrektur gestern, immer das erste was man liest, ist das, was beim Leser hängen bleibt. War es nicht ausreichend publiziert, wer die Ausstellung gefertigt und präsentiert hat? Zumal Verantwortliche des Heimatvereins ständig in der Ausstellung vor Ort präsent waren!


Leider erfolgte die Korrektur, die wir am Montag eingereicht hatten, nur winzig und unauffällig im BT. Ebenfalls wurde unserer Bitte nicht nachgekommen - was in so einem Fall eigentlich selbstverständlich - und zudem für's Image der betreffenden Presse ein "Muss" hätte sein müssen - nämlich die Verlängerung der Öffnungszeit auf heute 9-12 Uhr anzukündigen, wie von uns als "kleine Entschädigung" zu dem fehlerhaften Bericht beantragt.

 

BNN hingegen druckte den eingereichten Artikel zur Verlängerung der Aussstellung nahezu wie eingereicht ab - anstandslos! DANKE hierfür!


Wir sind zutiefst verärgert über unsere lokale Presse-Berichterstattung und überlegen uns nun, wie wir künftig Pressearbeit vornehmen!

 

Aktuelles

Neuer Murgtal-GUTschein "975 Jahre Bad Rotenfels"                                 25.07.2016

 

Pressemitteilung:

Werbegemeinschaft Gaggenau präsentiert neues Murgtal GUTschein-Motiv

 

Gaggenau. Anlässlich des Jubiläums 975 Jahre Bad Rotenfels hat die Werbegemeinschaft „Lebendiges Gaggenau“ e.V. mit Unterstützung des Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. einen neuen Murgtal GUTschein aufgelegt. Der neue Gutschein hat den Wert von 5 EUR und ist farblich wie ein 5 EUR-Geldschein gestaltet. Die Auflage des neuen Gutscheins ist auf 500 Stück begrenzt. Die Gutschein-Vorderseite zeigt die Mutterkirche des Murgtals St. Laurentius mit dem Pfarrhaus, alten Badsteg und dem alten Bootshaus um 1890. Der neue Murgtal GUTschein ist nur bei der Sparkassen-Filiale in Bad Rotenfels erhältlich.

Das Foto zeigt den 1. Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins, Alexander Fitterer und die Vorstandsmitglieder Meli Strack und Anne Schmitt von der Werbegemeinschaft.

Alexander Fitterer gab bekannt das die Jubiläumsausstellung ab August bis Mitte September im Foyer des Rathauses in Gaggenau zu sehen ist.

 

Mehr Infos zur Werbegemeinschaft und dem "Murgtal GUTschein" im Web unter: 

Bonuscard Gaggenau

Murgtal-GUTschein

Aktuelles: 

Webseite der Stadt Gaggenau mit neuem Erscheinungsbild                    15.07.2016

 

...endlich! das lange schon angekündigte "Facelift" zog jüngst auf der Gaggenauer Webseite ein. 

Neben dem neuen Erscheinungsbild im CI-Look wurde die Seite übersichtlicher und birgt viele neue Informationen und Möglichkeiten. 

 

http://www.gaggenau.de/

Aktuelles:

"Geocaching" in und um Bad Rotenfels...                                                     15.06.2016

 

Geocaching (Sprich: "Geokäsching"), in anderen Regionen auch Treasure-Hunting oder GPS-Schatzsuche genannt, ist ein Spiel, das die Menschen rausbringt in die Natur, und dazu noch Wissen vermittelt - manchmal recht nützliches, oft aber auch unnötiges. 

Das Spiel ist internetgestützt, d.h., es gibt z.B. in weltweiten Web-Portalen wie  www.geocaching.com nahezu in allen Regionen der Welt bestimmte aufgelistete Punkte, unter Angabe der geografischen Koordinaten. Diese Koordinaten kann man dann auf ein GPS-Navigationsgerät (z.B. Garmin, oder Smartphone mit GPS-Funktion und Karte) übertragen, und sich den Weg dorthin weisen lassen. Vor Ort beginnt dann die echte Suche aufgrund von Hinweisen, die zuvor der Beschreibung zu entnehmen sind. 

Vor Ort sollte ein "Schatz" meist in Form einer wetterfesten Dose gesucht werden, die Größen der Dose reichen dabei von Schraubenköpfen über Filmdosen und Tupperschüsseln bis hin zu Munitionskisten. Die Dosen sind "getarnt" versteckt, sie beinhalten immer ein "Logbuch", in welchem sich der Finder eintragen kann, oft auch kleine Gegenstände zum Tauschen oder in anderen Geocaches weiter auf die Reise zu schicken. Nach dem Auffinden und Eintragen ins Logbuch muss die Dose wieder an demselben Platz gut getarnt versteckt werden. Zum Abschluss kann man seinen Fund, nachdem man in einem der Internetportale zum Spiel registriert ist, auch dort eintragen.

Die "Geocaches" führen erfahrungsgemäß oft an Stätten, die von den Findern dann beschrieben werden wie "hier wäre ich sonst nie hingekommen", oder "nettes Kleinod" und "wusste gar nicht, dass es sowas bei uns gibt" usw. 

Versteckt und angelegt werden die Caches von registrierten Mitspielern. Dabei müssen einige Vorscriften beachtet werden, denn nicht jeder kann irgendwo auf einer Wiese oder auf Privatgrund einen Cache verstecken und somit viele fremde Leute dorthin führen. Besondere Umsicht gilt im Wald oder in Biotopen, wo strenge Vorschriften einzuhalten sind. 

Neben dem Spass an der Suche vermitteln viele Geocaches auch interessante Informationen zu den Objekten in ihrer Nähe, dies erfolgt in den Beschreibungen im jeweiligen Internetportal. 

Eine "moderne" Freizeitbeschäftigung für Leute jeden Alters, meist mit besonderem Spaß für Familien mit Kindern - färdert den "Tagestourismus". 

 

Unser Vereinsvorsitzender, selbst begeisterter Geocacher, hatte vor einigen Jahren einige Geochaches rund um Bad Rotenfels angelegt, alle versehen mit einer ortsgeschichtlichen Beschreibung. Ca. 30 Geocaches befinden sich seitdem auf der Winkler Vorbergzone - alle an Orten mit geschichtlichen Besonderheiten, die selbstverständlich im jeweiligen Profil beschrieben sind. Tausende von "Funden" sind seither zu verzeichnen, die meisten liegen auf der Vorbergzone zwischen Rotenfels und Oberweier, welche von vielen Familien oft als Sonntagsspaziergang aufgesucht werden. 

 

Na dann - raus mit Euch ... ;-)

 

Zur Übersichtskarte um Bad Rotenfels geht's hier:  

https://www.geocaching.com/map/#?ll=48.82467,8.30541&z=14

 

Zur Übersicht der Geocaches unseres Vorsitzenden auf der Vorbergzone:

https://www.geocaching.com/seek/nearest.aspx?tx=32bc9333-5e52-4957-b0f6-5a2c8fc7b257&u=fittererfamily

 

Hier ein Beispiel: 

Verein intern: 

9000 Seitenaufrufe                                                                                           21.05.2016

 

Wir sagen einfach mal "DANKE" für 9000 Aufrufe unserer Webseite, die wir heute mittag erreicht hatten. 

Bitte bleiben Sie uns treu - wir werden die Seiten aktuell halten!!!

Verein intern: 

70. Geburtstag unseres Mitgliedes Holger ROHWER                                 16.05.2016

 

Unter großer Beteiligung von Gratulanten aus Bevölkerung, Kommunalpolitik, Gewerbetreibenden und den örtlichen Vereinen konnte unser Vereinsmitglied Holger ROHWER heute seinen 70. Geburtstag im Hofgut der Familie feiern. Auch eine Abordnung der Vorsitzenden unseres Vereines war mit von der Partie und überbrachte mit einem kleinen Präsent unsere herzlichsten Glückwünsche. 

Holger Rohwer war bereits Mitglied in unserem Vorgängerverein, dem Gewerbe- und Kurverein Bad Rotenfels e.V., und brachte sich anschließend aktiv in unseren heimatverein ein, so als Beisitzer im Verwaltungsrat der 1990-2000er Jahre, und zusammen mit seiner Ehefrau Karin immer dann, wenn praktische Arbeiten zu verrichten waren. Oft konnte unser Verein im Hofgut Rohwer Veranstaltungen ausrichten, Schlachtfeste, Ferienspass, Adventskranzbinden und vieles mehr. Schliesslich konnten wir 1996 auf die Dauer von 20 Jahren einen Mietvertrag mit Familie Rohwer abschliessen - und unsere Ausstellung "Landwirtschaft und altes Handwerk" im Hofgut unterbringen. 

Aktuelles: 

Weblink Eva-Maria Eberle                                                              13.05.2016

 

Wir stehen seit einiger Zeit mit Frau Eva-Maria Eberle in Kontakt. Heimatfreunden wird ihr Name ein Begriff sein - nicht nur aus regional-geschichtlichen Presseartikeln oder durch ihr Buch "Historische Gasthäuser Rastatt und Umland" (2008, Badnerbuch-Verlag) - Frau Eberle ist Mitarbeiterin im Kreisarchiv Rastatt und daher schon "von Berufswegen" mit der Geschichte verbunden.

Übrigens ist Frau Eberle eng mit Bad Rotenfels verwurzelt. 

 

Besuchen Sie ihre interesante Webseite: 

www.kochen-in-baden.de

 

wobei es nicht nur über's kochen geht - Wanderempfehlungen, Ortsgeschichte...

 

Wir sind froh über den Kontakt miteinander...

Eva-Maria Eberle - Historische Gasthäuser Rastatt & Umland, 2008, Badnerbuch-Verlag Eva-Maria Eberle - Historische Gasthäuser Rastatt & Umland, 2008, Badnerbuch-Verlag

Aktuelles:

„Neumodisch’s Geviech“                                                                            09.05.2016

 

Wenn Sie an den (hoffentlich bald) kommenden warmen Tagen wieder mal einen Abendspaziergang durch Alt-Rotenfels machen, und dabei denken, Sie hätten an einer Hauswand etwas wuseln sehen, dann kann das durchaus sein.

 

Sie gehören eigentlich nicht hierher, und sind recht Licht-(und Kamera-)scheu. Dennoch ist es mir im letzten Jahr gelungen, einmal einen vor die Linse zu bekommen. Da ich gestern wieder einen gesehen habe, möchte ich kurz über unsere neuen Mitbewohner berichten.

 

Der „Spinnenläufer“ - Scutigera coleoptrata 

 

...ist eine der Neozoen – sog. „invasive Tierarten“, die mittlerweile auch unsere Region besiedeln. Die Herkunft dieses Hundertfüßlers ist mediterran, Italien, Spanien, Balkan sind ihre Heimatregionen.

Wer keine Spinnen mag, wird ihn auch nicht mögen, dabei ist er (wie auch die Spinnen) als Schädlingsbekämpfer recht nützlich. Tagsüber hält er sich in Ritzen und Fugen auf, in altem Mauerwerk, feuchten Naturkellern, an Wänden alter Scheunen. Erst in der Dämmerung geht er auf Wanderschaft, vielmehr auf Nahrungssuche, um sich dann später wieder in seinem geschützten Revier zu verstecken.

 

Mittlerweile ist seine Wanderschaft vom Süden bis zu uns vorgedrungen. Auch aus dem Kraichgau kommen bereits Meldungen.

 

Merkmale*:

Spinnenläufer erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 15 Zentimetern, wovon der eigentliche Körper nur 25 bis 30 Millimeter ausmacht. Sie sind olivgrün bis gelb mit drei dunklen Längsstreifen entlang des Rückens, die schwarz, blau, violett oder grün sein können. Die Beine sind schwarz geringelt. Der Kopf ist groß und halbkugelig mit auffälligen Komplexaugen mit je 100 bis 200 Ommatidien. Die seitlich ansitzenden Antennen sind sehr lang und weisen bis zu 300 Glieder auf. 

 

Fortbewegung*:

Spinnenläufer gehören zu den schnellsten Läufern unter den Gliederfüßern und können Geschwindigkeiten bis zu 420 Millimetern pro Sekunde (~ 1,5 km/h) bei einer Schrittweite von 33 Millimetern erreichen.

 

Verbreitung*:

Er ist vor allem im Mittelmeergebiet verbreitet, wurde jedoch auch in die Weinberge, die im Regelfall in sonnigen Gebieten liegen, in Südwestdeutschland eingeschleppt. Er ernährt sich von Insekten und Spinnen, vor allem von Fliegen und wird entsprechend von den Weinbauern als nützlicher Schädlingsvertilger geschätzt. In Deutschland ist die Art überwiegend in Häusern verbreitet. Aus dem Südbadischen (Kaiserstuhl-Gebiet) kennt man die Tiere auch außerhalb menschlicher Bauten.

 

*) Beschreibung aus Wikipedia – abgerufen am 09.05.2016:

https://de.wikipedia.org/wiki/Spinnenl%C3%A4ufer

 

Bericht und Fotos: A.Fitterer

Weitere Neobiota - gebietsfremde Arten - im vorderen Murgtal: 

(oder - was es früher hier nicht gab)

 

(alle orange und unterstrichen aufgeführten Begriffe leiten auf externe Webseiten weiter)

 

Neophyten (Pflanzen): 

Japan-Knöterich - am Murgufer

Indisches Springkraut - beherrscht mittlerweile unsere Waldwiesentäler und Feuchtgebiete - Planze des Monats 09/2014

 

 

Neozoen (Tiere):

Asiatischer Marienkäfer - aus ist's mit unserem "Hergottskäferle"

Kormoran - frisst 1 Tonne Fisch im Monat

Ochsenfrosch - ist schon aus Afrika in den Altrhein-Auen angekommen

Walnuss-Fruchtfliege - sorgte vor ein paar Jahren für eine miserable Ernte

Buchsbaumzünsler - wer hatt(e) ihn nicht?

Zierschildkröten - zumeist ausgesetzt, u.A. im Teich Schloss Favorite vorhanden

Alpensalamander - Einzelvorkommen 2003 im Wohngebiet Großau

Tigerschnegel - Die "Rennschnecke"

Nutria - an Rhein und Murg...

 

 

Mehr dazu:

www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de

Ortsgeschehen: 

125 Jahre TBR - Landeswandertag                                                                  07.05.2016

 

Nicht nur Bad Rotenfels feiert dieses Jahr Geburtstag - auch unser Turnerbund darf auf einen "runden" zurückblicken. Vor 125 Jahren - 1891 - wurde der Verein gegründet.

Im Rahmen des Vereinsjubiläums wurde der Landeswandertag vom TBR in Bad Rotenfels ausgerichtet. 

Unser Verein hatte den Organisatoren zugesagt, im Rahmen der geschichtlichen Ortsführungen zu unterstützen (was immer ein Bestandteil des Wandertages ist). 

Ferner konnte unser Vorsitzender - kurzfristig geplant - am Samstagmorgen in unseren Vereinsräumen - der Heimatstube und unserer Ausstellung - eine Gruppe Wanderführer zum Besuch empfangen. 

 

Wir gratulieren dem TBR zum 125-jährigen...

Aktivitäten:

Bürgeraktion "Gaggenau räumt auf"                                                   27.02.2016

 

Bad Rotenfels wird 975 - und gefeiert wird im Ortskern. 

 

Hierzu konnte der Hauptausschuss des Jubiläums-Organisationsteams die drei Koordinatoren der Aktionsgruppe "Gaggenau räumt auf" sowie die Stadt Gaggenau (Stadtbauhof) gewinnen, sodass im Ortskern weitere Verschönerungen in der Bepflanzung und Grünpflege im Jubiläumsjahr erfolgen können. 

am Samstag, 27. Februar trafen sich über 30 freiwillige Bürgerinnen und Bürger, darunter neben der Jugendfeuerwehr und Sängern des Gesangverein Frohsinn - auch mehrere Vertreter unseres Vereines, zum gemeinschaftlichen Anpacken. Vereinbbart war, die in die Jahre gekommene - und vom Buchsbaumzünsler heimgesuchte Bepflanzung der Beete vor dem Rathausportal zu entfernen. Die Stadtgärtnerei wird sich um eine Neubepflanzung und die künftige Pflege kümmern (die Grünflächen ums Rathaus wurden bisher durch einige Vereine gepflegt). 

Ausserdem musste die Pergola vor dem linken Teil des Rathauses abgebaut werden. Sie stammt von der Ortskernsanierung im Jahr 1987 und war mittlerweile nicht mehr verkehrssicher. Der Stadtbauhof wird ein neues Rankgerüst für die zurückgeschnittenen Kletterpflanzen erstellen. 

Desweiteren wurden angrenzende städtische Grundstücke auf Vordermann gebracht.

Warten wir's ab - Stadtgärtnerei und Baubetriebshof werden aktiv, sobald die Wetter- und Auftragslage dies zulässt. 

 

Zeitgleich waren einige fleißige Helfer der Quellengeister im Kurpark aktiv, die Reservisten-Kameradschaft am Spatenbrünnele, und Mitwirkende des Workshop Kurpark/Interessensgemeinschaft M.-Wilhelm-Wege im Bereich des Römischen Hauses ("Hexentanzplatz"). 

 

DANKE an alle !!!

 

Geschichtsrecherchen (Gesuch): 

Motorräder und ihre Fahrer im Rotenfels der 30er Jahre...                        12.01.2016

 

Herr S.Burow aus Gaggenau recherchiert über Motorräder und Fahrräder, letztere vorwiegend aus „heimischer“ Produktion (Eisenwerke Gaggenau – EGA-, Badenia-Rad).

Unser Vereinsarchiv konnte zu seinen Recherchen ebenfalls beitragen.

Neben historischen Aufnahmen von Rotenfelser Motorradfahrern, der Tankstelle Hirth in der Murgtalstraße, und einigen Werbeanzeigen entsprechender Firmen, konnten wir Herrn Burow auch einige Zulassungskennzeichen und Fahrzeugbriefe vorlegen, deren einstigen Besitzer schon durch ihn recherchiert werden konnten. Ausserdem verfügen wir dank Sachspenden über zwei Lenkstangen-Schilder von „heimischen“ Fahrrädern - ein ungebrauchtes Lenkstangenschild stammt vom Fahrradgeschäft Dillinger, Murgtalstraße Ecke Mühlstraße. Martin Dillinger montierte und emaillierte dort Fahrräder nach Kundenwunsch.

  1. Wer kennt Details zu den Fahrrafgeschäften Dillinger, Knörr (Götzmann), Nagler?  
  2. Es werden Besitzer von Produkten der Marken/Hersteller  „EGA“  (Eisenwerke Gaggenau), Badenia-Rad, Bergmann’s Industriewerke gesucht.
  3. Wir suchen Fahrräder der Marke „Elisabeithenrad“ (Dillinger) und EGA . Wer weiss, wo noch welche stehen?
  4. Wer kennt Vor- und Nachkriegs-Motorradfahrer in Rotenfels? Wer hatte ein Motorrad?
  5. Zu allen Themen suchen wir natürlich auch Fotos und Dokumente (Kaufverträge, Rechnungen, Papiere)

 

Mehr "historische" Bilder zum Ortskern, zur Ortskernsanierung und zum Ortskernfest auf folgenden externen Seiten: LINK

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© Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. / A.Fitterer / 04/2017