Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V.
Verein für Kultur- undHeimatgeschichte Bad Rotenfels e.V.

Aktuelles und Interessantes...

Auf dieser Seite finden Sie Interessantes zum Verein, Ortsgeschehen, Geschichtliches mit Bezug auf Bad Rotenfels oder unsere Region, oder unsere aktuellen Recherchen und Anfragen...

 

Die Seite soll gleichzeitig als "Aufruf" dienen. Wer uns bei den jeweiligen Recherchen unterstützen will, oder zu den Fragestellungen selbst beitragen kann, darf gerne Kontakt mit uns aufnehmen - per Kontaktformular oder per E-Mail. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir nur Anfragen beantworten, die den vollständigen Namen und den Wohnort des Absenders, sowie die Gründe der Anfrage beinhalten. 

Veranstaltung

Lesung aus einem echten Murgtäler Krimi

 

Eintrag vom Mo., 22.10.2018

   

23.11.2018      Freitag           19 Uhr            

Wie bereits bekannt gegeben, handelt es sich um eine Lesung aus einem "echten" Krimi mit Bezug zum Murgtal.
Wir konnten dazu den Autor des Werkes gewinnen, der uns am Freitag, 23. November ab 19 Uhr im Bad Rotenfelser Bürgersaal mit spannenden Szenen unterhält.


"Mord im Murgtal" - 
Die beiden mysteriösen Todesfälle des Jahres 1886 waren längst ins Reich des Vergessens versunken: Zwei Frauen, zuvor jeweils rätselhaft und jeweils an einem Samstagnachmittag verschwunden, wurden Mitte Oktober am Flussufer der Murg im Nordschwarzwald tot aufgefunden – an jeweils nahezu gleicher Stelle.
Eine der beiden Toten, eine veritable Gräfin, hatte zuletzt auf dem Schloss des Fürsten Pückler in Muskau/Oberlausitz gelebt, war zu Lebzeiten jung, schön und ungeheuer reich gewesen - und am 11. September 1886 in der Nähe des Höhenhotels Plättig bei Baden-Baden schließlich spurlos im Wald verschwunden. Die andere - eine 67-jährige Schneiderswitwe aus Langenbrand im Murgtal - hatte sich am Samstag, dem 16. Oktober 1886 ebenso plötzlich und auf nicht minder rätselhafte Weise aus dem Dorf entfernt und scheinbar in Luft aufgelöst.

In beiden Fällen sprach man von „Geistesstörungen“. Eine der Damen war angeblich zuvor schon wegen eines Nervenleidens in der Heilanstalt Illenau zu Achern behandelt worden. Ob es sich um zwei tragische Unfälle oder Suizide handelte, wurde nie geklärt. Ein Zusammenhang schien nicht zu bestehen. Trotz auffälliger Parallelen und merkwürdigster Begleitumstände verschwanden beide Fälle binnen zweier Tage in den Akten der ermittelnden Behörden und verblieben dort unbeachtet volle 125 Jahre lang.

Durch eine Verkettung von Zufällen kam im Jahre 2012 alles wieder ans Licht. Die Episode fiel einem Mann vor die Füße, der hauptberuflich mit der Analyse von Softwarefehlern in komplexen Anwendungssystemen zu tun hat - und sich nebenher als Heimathistoriker betätigt.
Aus der eigentlich geplanten Ortschronik für Langenbrand im Murgtal wurde nichts. Denn stattdessen nahm nun dieser eine rätselhafte Fall seine ganze Freizeit in Anspruch.

Das Ergebnis seiner Systemanalyse der etwas anderen Art: Ein nie verfolgter, nie geklärter Doppelmord mit hochbrisantem politischem Hintergrund lag vor – und ein anzunehmendes Tatgeschehen, dessen filmreife Umsetzung eine atemberaubende Aktualität aufweist.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Veranstaltung in den Reihen der Bevölkerung Anklang fände, und recht viele Interessenten kommen würden. 
Selbstverständlich wird Herr Klumpp sein Buch auch zum Kauf mitbringen und die Exemplare handsignieren.

https://verlag-regionalkultur.de/…/land…/991/mord-im-murgtal

 

Der Autor und der Heimatverein freuen sich über eine rege Beteiligung.

Rückblick Vereinsausflug

Samstag 20. Oktober 2018 nach Gochsheim / Unteröwisheim

Eintrag vom Mo., 22.10.2018

   

Infos folgen...

 

Veranstaltung

Vortrag über "Neobiota" - nicht-heimische Arten in unserer Region

 

Eintrag vom So., 30.09.2018

   

Zum Jahresende bietet der Heimatverein noch 2 Abendveranstaltungen an. Dies werden voraussichtlich eine Lesung aus einem Krimi mit Bezug zu unserer Region, sowie ein Vortrag über "Neobiota" sein. 


Zunächst konnten wir für den 12. Oktober um 19 Uhr im Bürgersaal Bad Rotenfels, drei Abschlußschüler der Realschule Gaggenau gewinnen, die uns einen fachlichen Vortrag präsentieren. Das ausgearbeitete Thema "Neobiota" erbrachte ihrer zur diesjährigen Mittleren Reifeprüfung gehörenden "Fächerübergreifenden Kompetenzprüfung" eine glatte 1,0 - eine sehr gute Leistung. 

Die Schüler wurden zu ihrem Wahlthema vom Verein (selbstverständlich auch von anderen Einrichtungen, Fachstellen, Ämtern) in ihrer Arbeit unterstützt, insbesondere hinsichtlich des Ortsbezuges. 
"Neobiota (Neozoen & Neophyten)" sind auch in unserer Region längst ein unliebsames Thema geworden. Jeder kennt sicherlich das "Indische Springkraut", das unsere Waldwiesentäler und Bachläufe beherrscht, den "Japan-Knöterich", der als Zierpflanze in unsere Breitengrade eingeschleppt wurde und sich mittlerweile an allen möglichen Gewässerläufen ausbreitet, die amerikanischen Arten "Kamber- und Kaliko-Krebs", die unsere heimischen Steinkrebsarten vernichten, oder den Neuankömmling "Spinnenläufer" aus dem Mittelmeerraum. Diese 4 Neobionten werden die Abschlussschüler vorstellen, selbstverständlich spielt hierbei nicht nur die Einschleppung und generelle Verbreitung, sondern auch die Ausbreitung im Ort und unserer Region eine wesentliche Rolle.

 

Die Referenten und der Verein freuen sich über eine rege Beteiligung.

Veranstaltungsbericht

Tag des Offenen Denkmals und Hockete bei der Wagnerei Krieg

 

Eintrag vom So., 09.09.2018

 

Eine enorme Teilnehmerzahl - knapp 30 Gäste - konnte unser Vorsitzender, Chronist und Wegeführer Alexander Fitterer, zur Orts- und Denkmalführung anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" begrüßen. Gleich 4 gelistete Kulturdenkmale konnten besichtigt werden. 

Gestartet wurde um 14 Uhr in den Vereinsräumen im ehemaligen Rotenfelser Rathaus (Dernkmal 1), wo bereits ab 13 Uhr viele Besucher unsere Ausstellung und einige Exponate besichtigten. Nach einer Begrüßung,  einem kurzen Abriss über die Geschichte der ehemals selbstständigen Gemeinde und deren Rathaus, startete der Rundweg in Richtung des alten Kirchhofs (Friedhof bis in die 1840er Jahre) rund um die 1767 fertiggestellte Pfarrkirche mit mittelalterlichem Turmkern (Denkmal 2). Eine detaillierte Vorstellung der Murgtäler Mutterpfarrei, der Baugeschichte und Ausstattung Pfarrkirche übernahm Frau Sandhaas. Der Rundweg ging folglich weiter entlang der früheren "Landstraße" durch das Murgtal, wo aufgrund der wichtigen Stellung des Ortes zahlreiche Gastronomie, Handwerks- und Gewerbebetriebe, unter Anderem mehrere Mühlen ansässig waren. Durch den jüngeren Ortskern (Rathausstraße) ging es folglich in den älteren Ortskern beim Schul-/Lehrer-/Gemeindehaus, früherer Standort des Rathauses. Auch Schule und Lehrerhaus sind eingetragene Denkmale, diese konnten jedoch nur in der Außenansicht betrachtet werden. Am Dorfbrunnen und dem unteren Bereich des Dorfes erläuterte Fitterer die Geschichte der historischen Rotenfelser Höfe, ein bestehendes Hofgebäude datiert auf 1609. Entlang der Eichelbergstraße - die frühere "dorfliche" Achse des Ortes, wurden einige Handwerke wie Seiler, Ziegler, Bierbrauer (Eisweiher und Bierkeller) und Steinmetze erklärt, die hier zahlreich vertreten waren - ebenfalls gab es einen Einblick in die Zerstörungen im Ortsgebiet, die die Luftangriffe auf Gaggenau am 10 September und 3. Oktober 1944 ausrichteten. Die folgenden Wiederaufbauten der Wohnanwesen im Dorf, an den ehemals ausschliesslich in Fachwerk errichteten Häuserzeilen, waren Auslöser eines bis heute dort fortschreitenden Rückgangs historischer Bausubstanz. Im Oberdorf wurde die den Heiligen Sebastian, Wendelin und Rochus geweihte Kapelle (Denkmal 4) mit ihren geschichtlichen Hintergründen, Architektur und sonstigen Eigenheiten erklärt, bevor es über die Siedlung zurück Richtung Ortskern ging. Die Rotenfelser Siedlung entstand in 2 Zeitabschnitten, die durch den 2. Weltkrieg unterbrochen waren. Zwischen Siedlung und Dorf standen einst auf "Allmende" (Gemeingut) Farrenstall und Dreschhalle, letztere versorgt durch die unweit entfernte elektrische Holzmehl-Mühle Hochberg, später Bergmann, die als Begründer des bis heute erweiterten Gewerbe- und Industriegebietes Bad Rotenfels angesehen werden kann. Von der historischen Holzmühle, die in den 1920er Jahren durch Staubexplosionen zweimal abgebrannt war, bestehen noch heute einige Industriebauten aus den 1920er Jahren. Am Ende des Rundweges stand noch die Beschreibung der Turnhalle, die aus Abbruchmaterialien des Rotenfelser Bad-Hotels errichtet wurde, Schwesternhaus mit Kinderschule und späterem Gemeindesaal, und der 1974 abgebrochene Rotenfelser Bahnhof, dessen Empfangsgebäude baugleich mit dem Gaggenauer errichtet wurde, auf dem Plan. Mit etwas zeitlichem Verzug endete die Wegeführung am 4. Denkmal, der 1797 in Rotenfels gegründeten Wagnerei Krieg in der Eisenbahnstraße. Unser Vereinsbeisitzer Franzjörg Krieg, Sohn des letzten Wagners in Bad Rotenfels, führte durch die Werkstatt und die ausgestellten Exponate und erläuterte die Techniken des Wagners. 

Schließlich konnten sich die Gäste und Führungsteilnehmer im Garten der Wagnerei noch im Rahmen der Wagnerei-Hockete, die verbunden war mit dem Kaffee-Nachmittag unseres Vereines, kulinarisch stärken. 

 

Wir danken allen Teilnehmern, Helfern und Kuchenspendern, und waren erfreut über die Anzahl der Gäste der Wagnerei und Teilnehmer an der Führung. 

Einladung:

Aktionen zum "Tag des offenen Denkmals" in Bad Rotenfels

- Führung 4 Kulturdenkmale und Rotenfels-Wege

- Kaffeenachmittag und Tag der offenen Tür mit Führungen bei der Wagnerei Krieg

 

Eintrag vom Montag, 27. August 2018

 

Anlässlich dieses Aktionstages, der bundesweit am Sonntag, 9. September stattfindet, möchte der Verein für Kultur- und Heimatgeschichte die Kulturgeschichte des geschichtsträchtigen Stadtteils Bad Rotenfels allen Interessenten übermitteln.

Im Rahmen eines Rundgangs durch den Ort entlang der „Rotenfels-Wege“ wird außerdem jeweils eine kurze Führung in vier Kulturdenkmalen angeboten. Ab 13 Uhr wird das Rathaus Bad Rotenfels (Bürgersaal und Ausstellungsräume des Heimatvereins, über Hintereingang) geöffnet sein, wo auch um 14 Uhr die kostenfreie Führung startet. Der ca. 2-stündige bequeme Rundgang verläuft weiter zur geöffneten Pfarrkirche St. Laurentius, über die ehemalige „Landstraße“ mit ihren Eigenheiten zurück zur Ortsmitte und folglich ins Rotenfelser „Dorf“, wo auch durch die Sebastians-Kapelle geführt wird. An allen historischen Stationen werden Bilder aus alter Zeit gezeigt. Über die Siedlung und vorbei an Industrie-, Wirtschafts- und Kommunaleinrichtungen endet der Rundgang bei der historischen Wagnerei Krieg in der Eisenbahnstraße, ca. 200 Meter vom Startpunkt entfernt. Es finden im Anschluss ebenfalls Führungen durch die Wagnerei statt, die aufgrzund ihrer Historie und Erhaltung ebenfalls als Kulturdenkmal verzeichnet ist.

Nebenbei bietet der Verein im Garten der Wagnerei ab 14 Uhr im Rahmen einer Hockete einen Kaffeenachmittag mit Kuchenverkauf an. Parkmöglichkeiten sind beim Rathaus oder an der S-Bahn-Haltestelle „Bad Rotenfels-Bahnhof“ vorhanden, die nur wenige Gehminuten vom Startpunkt entfernt liegt. Der Verein freut sich über regen Besuch. Weitere Informationen können im Internet eingesehen werden, www.tag-des-offenen-denkmals.de (hier zur Detailseite für Bad Rotenfels)

 

(Mit der Maus auf das Bild fahren, um die Bildbeschreibung einzublenden)

Bildquelle (Screenshot): 

https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/

Nachfahren des Rotenfelser Arztes Dr. Isidor Meyerhoff aus den USA zu Gast in Gaggenau und Bad Rotenfels

Descendants of the Rotenfels phyician Dr. Isidor Meyerhoff are guests in Gaggenau and Bad Rotenfels

(for English translated text see below the pictures)

Eintrag vom Dienstag, 17. April 2018

 

Im Zuge der Umwidmung des Straßennamens “Bruchgrabenstraße” in “Dr.-Isidor-Meyerhoff-Straße” waren 20 Nachfahren des in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Rotenfels wirkenden Arztes Dr. Isidor Meyerhoff zu Gast. Ein gefülltes, seitens der Stadtverwaltung und des Heimatforschers Ulrich Behne organisiertes  Programm wurde den Gästen dargeboten.

 

Während des Festaktes am Montag, 16. April 2018 traf man sich um 10 Uhr in der Murgtalstraße bei der Einmündung der ehemaligen Alban-Stolz- und Bruchgrabenstraße, gegenüber des Glasersteges. Nach einer Ansprache des Oberbürgermeisters (Teil 1) und musikalischen Darbietungen des Leiters der Musikschule und der Realschule Gaggenau, folgte die symbolische Enthüllung des Straßennamens-Schildes. OB Christof Florus wies auf die Wichtigkeit dieser Straße hin – als „eine der neuen und wichtigen Hauptverbindungen“ – was während des ersten Teils des Festaktes vor Ort durch ein enormes Verkehrsaufkommen deutlich wurde. Der zweite Teil folgte am ehemaligen Wohnhaus des Isidor Meyerhoff, Murgtalstraße 101, welches heute im Besitz der Familie Spindler (Allianz-Vertetung) ist. Zwischen musikalischen Darbietungen folgten weitere Grußworte des Oberbürgermeisters, des Hausbesitzers Hr. Spindler, und des durch Dr. Isidor Meyerhoff im Säuglingsalter behandelten Zeitzeugen Eugen Glasstetter, die durch Herrn Walter Karcher übersetzt wurden. Danach kam unser Vorsitzender Alexander Fitterer mit folgender Ansprache auf Deutsch und Englisch zu Wort: 

>>Sehr geehrte Gäste, sehr geehrte Nachfahren des Dr. Isidor Meyerhoff,

Als 1906 der kurzzeitige Rotenfelser Arzt Dr. Gress, Nachfolger des Dr. Floren, seine Tätigkeit beendete, waren die Rotenfelser Bürgerinnen und Bürger froh, dass sich der kompetente Arzt Dr. Isidor Meyerhoff hier niederließ.

Wie viele Zugezogene, war er zunächst in einer Mietwohnung in der Murgtalstraße ansässig und praktizierte dort. Es war die frühere Wohnung des Rotenfelser Mahlmüllers Nassall, erbaut von seinem Vorfahren Müllermeister Johann Baptist Schneider, ein Nachfahre der bekannten Müllerdynastien Meschmoser und Reiß.

Offensichtlich war Dr. Meyerhoff die Arbeit mit den Rotenfelser Einwohner lieb, so ließ er sich im Jahr 1917 hier mit einem festen Wohnsitz nieder. Der Bau des Hauses, an dem wir uns befinden, war ein Gemeinschaftswerk einiger Rotenfelser Gewerbetreibenden. Barnabas Krumm war der Gipser, Franz Schottmüller der Maurer, und viele mehr trugen zum Bau bei - nur der Architekt ist mir derzeit noch nicht bekannt.  Der Arzt erwarb das schlüsselfertige Haus im Jahr 1920.

Während seiner Zeit in Rotenfels musste Dr. Meyerhoff dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg nachgehen, wo er Verdienste in Stabsstellen zweier Regimente errang und selbst verwundet wurde. Zurück in Rotenfels, war er hier einer der ersten, die über ein Kraftfahrzeug – das „Doktormobil“ verfügten.

Alle späteren Informationen über Dr. Meyerhoff entnehmen Sie bitte den Ausführungen des Historiker-Kollegen Dr. Behne heute Abend im Gaggenauer Rathaus. ---

Als vor einiger Zeit die Frage nach Straßennamen-Widmungen in Rotenfels aufkam, sollte zunächst die neue Straße im Schulzentrum nach Dr. Meyerhoff benannt werden. Im Rahmen unserer Wahrung der Ortsgeschichte empfahl unser Verein, diese Straße eher nach einem Funktionär im Bereich der Schule zu benennen, und eine günstigere Alternative für die Widmung einer Dr.-Isidor-Meyerhoff-Straße zu finden.

Mit der seit Mitte der 1990er Jahre angelegten Bruchgrabenstraße fanden die Verantwortlichen der Stadtverwaltung eine Straße, die in örtlich engerem und günstigerem Zusammenhang zum Wirken von Dr. Meyerhoff steht. Wir begrüßen die Entscheidung unserer Verantwortungsträger und freuen uns, dass auch wir, der Heimatverein Bad Rotenfels, heute zur Offenlegung des Straßennamens so viele Angehörige und Gäste begrüßen dürfen.

Im Anschluss können Sie noch einige Exponate aus der Sammlung unseres Vereins begutachten, die aus der Rotenfelser Zeit des Dr. Meyerhoff stammen, sowie eine der 26 Ausstellungstafeln zur Ortsgeschichte von Bad Rotenfels, die wir zum 975. Jubiläum im Jahr 2016 angefertigt hatten.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Exponate Ihre Aufmerksamkeit finden, und heißen Sie nochmals in Bad Rotenfels herzlich willkommen.<<

 

Im Rahmen dieser Grussworte übergab der Vorsitzende unser Buch „950 Jahre Bad Rotenfels“ an die Familie, sowie für alle amerigkanischen Teilnehmer je eine Broschüre zu der Ausstellungstafel Nr. 19 „Arzt- und Gesundheitswesen“ aus unserer Ausstellung „975 Jahre Bad Rotenfels“ von 2016, die zuvor von Fitterer ins Englische übersetzt wurde, und weitere Recherchenmaterialien zu Dr. Meyerhoff. Die Ausstellungstafel selbst wurde nebst Artikeln aus unserer Apotheken-Sammlung (dem Verein gestiftet durch Apothekerin Ingrid Lorenz im Jahr 2006) und dem „Giftbuch“ der Apotheke mit Einträgen des Dr. Meyerhoff präsentiert, und fand regen Anklang bei den rund 120 Besuchern. Herr Spindler führte durchs Haus, zeigte dabei besondere erhaltene Relikte aus der Zeit des Dr. Meyerhoff, und führte eine Bilderpräsentation über die Hausgeschichte vor.

Sichtlich gerührt waren die amerikanischen Gäste, die sich ebenfalls vor den Anwesenden für den herzlichen Empfang und die große Unterstützung, die sie hier in Gaggenau bereits erhielten, bedankten. Im Anschluss begannen Gespräche zwischen den Gästen und vielen Rotenfelsern und Gaggenauern, die sich über den ganzen Tag zogen. Unter Anderem übergab die in der Nachbarsachaft ansässige Famile Radüg einige Abzüge eines Fotos, welches neben Kindern der Familie Eisenwerkdirektor Keimer auch die drei Kinder des Isidor Meyerhoff zeigt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Salmen“ konnten die Gäste freie Zeit in Rotenfels bzw. mit ihren Gastfamilien verbringen, ehe man sich wieder um 18 Uhr im Bürgersalal des Gaggenauer Rathauses traf. Dort begrüßte BM Michael Pfeiffer erneut alle Gäste und übergab das Wort an Ulrich Behne, welcher mit einer Lesung aus seinem Manuskript über die Familie Meyerhoff hielt, und an Frau Westermann, die die Passagen in Englisch vortrug. Das als Buch in geringer Stückzahl aufgelegte Manuskript ist in englischer Sprache verfasst und wurde allen Angehörigen der Familie Meyerhoff, vom Autor handsigniert, übergeben. Dieser zusammengestellte Vorabzug wird in einem Buch über jüdische Gemeinden im Murgtal enthalten sein, welches Ulrich Behne im kommenden Winter publizieren wird. Im Anschluss an die Lesung wurde die Möglichkeit genutzt, den Gastfamilien und Herrn Behne Fragen zu stellen. Auch im Rathaus Gaggenau waren die Exponate unseres Heimatvereins während des Abends ausgestellt. Abschließend übergab Klaus Adam, Inhaber des „Künstlerhaus Wolf“, Bad Rotenfels, den Familienangehörigen drei historische Gemälde, die aus dem jüdischen Kuppenheimer Anwesen Dreyfuss stammen.

Die amerikanischen Gäste waren beim Lehrerkollegium des Hr. Behne während ihres hiesigen Aufenthaltes privat untergebracht. Am Dienstag, 17. April fuhr die Gruppe, begleitet von ihren Gastfamilien und Vertretern der Stadtverwaltung, u.A. nach Mannheim, wo sich das Grab des Dr. Isidor Meyerhoff befindet.

Ein kurzfristig geplantes Event, das wir, alle Verantwortlichen und Mitwirkenden gemeinsam, großartig meistern konnten. Es wurden beiderseits neue Kontakte geknüpft, Wissen ausgetauscht und Fragen beantwortet. Für beide Seiten, die der amerikanischen Gäste und die der in Gaggenau und Bad Rotenfels involvierten Geschichtsfreunde, kam jeweils eine große Menge neuer Informationen zu Tage.

Wir freuen uns, dass auch unsere Ausarbeitungen und Präsentation großen Anklang bei den Gästen fanden, und unser Verein fortan in Kontakt mit den Nachfahren des Dr. Meyerhoff stehen wird.

Descendants of the Rotenfels phyician Dr. Isidor Meyerhoff are guests in Gaggenau and Bad Rotenfels

(Deutscher Text siehe über den Bildern)

Posted on Tuesday, April 17, 2018

 

In the course of the rededication of the street name "Bruchgrabenstraße" in "Dr.-Isidor-Meyerhoff-Straße", 20 descendants of the medical phsician Dr. Isidor Meyerhoff, who worked in Rotenfels in the first half of the 20th century visited Gaggenau. A varied program, organized by the city administration and the local annalist Ulrich Behne, was presented to the guests.

 

During the ceremony on Monday, April 16, 2018, at 10 o'clock the group met the place in the Murgtalstraße at the confluence of the former so-called "Alban-Stolz-Strasse" and "Bruchgrabenstraße", opposite the "Glasersteg" pedestrian bridge. After a speech by the First Mayor Christof Florus (part 1) and some musical performances by the head of the music school and the choir of the secondary school Gaggenau, followed the symbolic revelation of the street name sign. The Mayor pointed out the importance of this road - as "one of the new and important main connections" - which became clear during the first part of the on-site ceremony by an enormous traffic volume. The second part followed at the former home of Isisdor Meyerhoff, Murgtalstraße 101, which is now owned by the Spindler family (Allianz insurance office).

Between further musical performances, additional greetings of the Mayor, the house owner Mr. Spindler, and the witness Eugen Glasstetter, which once as a toddler was treated by Dr. Isidor Meyerhoff. The speeches which were translated by Mr. Karcher and Mr. Spindler. This was followed by a short speech by our chairman Alexander Fitterer in German and English: 

 

The chairman and annalist of our association, Alexander Fitterer, had given the following text as regards:

>>Dear guests, dear relatives of Dr. Isidor Meyerhoff, when in 1906 the short term Rotenfels doctor Gress, which was the successor of Dr. Floren, ended his activity, the citizens of Rotenfels were glad, that the competent doctor Dr. Isidor Meyerhoff settled here.

Like many newcomers, he was initially resident in a rented apartment in our main street, the “Murgtalstraße” and practiced there. It was not this place, but the former apartment of the Rotenfelser grain miller Nassall, built by his ancestor, grain miller Johann Baptist Schneider, a descendant of the popular miller dynasties Meschmoser and Reiß.

Obviously, Dr. Meyerhoff liked working with the Rotenfels citizens, so in 1917 he moved to an own, permanent residence. The construction of the house, where we are located now, was a joint work of different local craftsmen. Barnabas Krumm was the plasterer, Franz Schottmüller supplied stone and mason construction, and much other local craftsman were involved - only the architect is not yet known to me, but I’m sure, our city archives has some information. The doctor bought this house in turnkey performance in 1920.

During his time in Rotenfels, Dr. Meyerhoff has to follow military service in the First World War. He was dignified as a member of 2 regiment headquarters, and even was wounded two times. Back in Rotenfels after the first world war, he was one of the first to have a car - the so called "doctor's vehicle".

Please refer all later information about Dr. Meyerhoff to the comments of my historian colleague Dr. Behne this evening.

Some time ago, when the question of street name dedications in Rotenfels came up, it was a proposal to name the new built street in our school center according to Dr. Meyerhoff. As the interests of local historian assocoation, we recommended that the council should name it according to any well deserved school official, and find a better solution for dedicating a Dr. Isidor Meyerhoff street.

With the Bruchgrabenstraße, which was created since the mid-1990s, the city administration found a street, which was locally closer and in more favorable context to the work of Dr. Meyerhoff. We welcome the decision of our city leaders and are pleased that we, the Bad Rotenfels history association, today can welcome so many relatives and guests to the disclosure of the street name.

Afterwards you can look upon some exhibits from the collection of our association, which dates back to the time of Dr. Meyerhoff in Rotenfels, as well as one of the 26 exhibition panels on the local history of Bad Rotenfels, which we created for the 975th anniversary two years ago.<<

 
As part of our regarding words, our association president handed over our book "950 Jahre Bad Rotenfels" to the family, as well as for all American participants a brochure of the exhibition panel No. 19 "Physicians and Health Care" from our exhibition "975 years Bad Rotenfels" from 2016, which was previously translated into English, and further research materials about Dr. Meyerhoff. The exhibition board itself was presented in addition to articles from our pharmacy collection and the "narcotics book" of the pharmacy with entries of Dr. Meyerhoff. It was well received by the approximately 120 visitors. Our association donated this historic pharmacy articles by pharmacist Mrs. Ingrid Lorenz in 2006. Mr. Spindler led through the house, showing special preserved relics from the time of Dr. Meyerhoff, and presented a picture presentation on the history of the house.

The American guests were visibly moved, and also thanked those present for the warm welcome and the great support they had already received here in Gaggenau.

Afterwards, exchanges began between the guests and many citizens of Rotenfels and Gaggenau, that stretched throughout the day. Among other things, the Radüg family, which is located in directly Neighborhood, handed over a few prints of a photo. In addition to children of the "Eisenwerk" director Keimer family, shows the three children of Isidor Meyerhoff. After having lunch together at the inn "Salmen", the guests were able to spend free time in Rotenfels or with their host families, before meeting again at 6 pm in the plenary of the Gaggenau Town Hall. Once again, 2nd Mayor Michael Pfeiffer welcomed all guests and handed over the word to Ulrich Behne, who gave a reading from his manuscript about the Meyerhoff family - and to Mrs. Westermann, who recited the passages in English. The manuscript, printed in small numbers as a book, is written in English and handed out to all members of the Meyerhoff family, signed by the author. This compiled subtraction will be included in a book about Jewish communities in the Murg Valley, which Ulrich Behne will publish in the coming fall. Following the reading, the opportunity was used to ask questions to the American guests or to Mr Behne. Also in Gaggenau Town Hall, the exhibits of our association were exhibited during the evening. Finally, Mr. Klaus Adam, owner of the "Künstlerhaus Galerie Wolf" (Art Gallery), of Bad Rotenfels, handed the family members three historical paintings, which come from the Jewish Kuppenheimer estate Dreyfuss.

The American guests were with former teacher colleagues of Mr. Behne in private accommodation during their journey. On Tuesday, April 17, the group, accompanied by their host families and representatives of the city administration, drove among other places to Mannheim, where the grave of Dr. Isidor Meyerhoff is still present.

All in all, it was a short-term event that we - together with everyone responsible - mastered brilliantly. New contacts were made, for both sides. For the American guests and those history friends, also our association in Gaggenau and Bad Rotenfels, a lot of new information was exchanged. We are pleased that our researches and presentations were very well received by the guests, and that our association is now in contact with the descendants of Dr. Meyerhoff.

Vortrag von Heinz Goll: "Die Geschichte der Murgtalbahn"

Eintrag vom 16. April 2018

 

Am Freitag, 13. April präsentierte Ehrenbührger und MdL a.D. Heinz GOLL seinen bewährten und mit nahezu 50 Gästen gut besuchten Vortrag über die "Geschichte der Murgtalbahn", im Rahmen unserer Abend-Vortragsveranstaltung im Bürgersaal des Bad Rotenfelser Rathauses. 

Werner Fitterer stellte Eisenbahnmodelle der Murgtalbahn-Züge aller Epochen, wie auch die seit Kurzem neu verkäuflichen Modelle der Rotenfelser Bahn-Gebäude (Bahnhofs-Empfangsgebäude mit Stellwerkanbau, Güterschuppen, Bahnhofswirtschaft "Restauration", und Schrankenwärterhäuschen Weinbrennerstraße) aus. Der Heimatverein umrahmte das ganze mit einer kleinen Bilderausstellung zur Geschichte des Bahnabschnittes um Gaggenau-Rotenfels. 

Danke an alle Besucher, wir hoffen, dass es für alle interessant war.  

Mitgliederversammlung 2018:

Eintrag vom 18. Februar 2018

 
Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Die Versammlung findet am Donnerstag, 15. März 2018, 19.30 Uhr, in der Bauernstube des Gasthauses Salmen, Bad Rotenfels, statt. Auch Nicht-Vereinsmitglieder sind Willkommen. Es werden turnusgemäße Wahlen stattfinden. Aus Altersgründen tritt ein Beisitzer nicht mehr als Kandidat an, ein Weiterer wird für das Amt des Kassiers kandidieren. Daher haben wir 2 offene Stellen als Verwaltungsrat / Beisitzer („Erweiterter Vorstand“ laut Satzung), für die wir leider noch keine Interessenten gefunden haben. Wir laden Sie, liebe Mitglieder, herzlich ein, in unserem Team mitzuwirken, und sich von der Versammlung in diese Funktion wählen zu lassen. Wir würden uns über Kandidaturen freuen. Das Amt des Beisitzers bringt keine wesentlichen „obligatorischen“ Aufgaben mit sich, der Beisitzer ist jedoch zu allgemeinen Vereinsfragen und Beschlüssen stimmberechtigt, und kann somit bezüglich der Entscheidungen des Vereins mitbestimmen.

 

Tagesordnung:      

Pkt. 1      Begrüßung, Feststellungen (Einladung, Einwände zur Tagesordnung, Beschlussfähigkeit) 

Pkt. 2      Totengedenken

Pkt. 3      Kassenbericht durch die kommissarische Kassenverwaltung  

Pkt. 4      Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Kassenverwaltung

Pkt. 5      Bericht über die Schließung der Dauerausstellung „Altes Handwerk und Landwirtschaft“

Pkt. 6      Geschäftsbericht für das Jahr 2017

Pkt. 7      Entlastung des Gesamtvorstandes 

Pkt. 8      Bestellung eines Wahlausschusses und Neuwahlen / Bestellungen / Verabschiedungen

a)   Erster Vorsitzender

b)   Kassier

c)   Schriftführer

d)   Beisitzer

e)   Bestellung von 2 Kassenprüfern

Pkt. 9      Anträge, Beschlüsse (Mitgliedsbeitrag)

Pkt. 10    Vorschau, Verschiedenes, Wortmeldungen 

 

Anträge zur Tagesordnung sind beim 1.Vorsitzenden Alexander Fitterer bis spätestens mit Eingangsdatum 13.03.2018 schriftlich einzureichen. 

                                                        18.Februar 2018 / gez. A.Fitterer, 1. Vors.

Seiten-Aktualisierung:

Eintrag vom 5. Dez. 2017

 

...und zum Jahresende noch ein paar neue Informationen auf unserer Seite: 

Unsere Termine für das Jahr 2018

- neue Informationen unter ...Digitalisierung und Archivierung Fotos, Dokumente)...

- Orts-Führungen zu Relikten der Kriege aufgenommen

- auf mehrfachen Wunsch Direktlink zur Seite der Hochwasser-Vorhersage Baden-Württemberg, Murgpegel Rotenfels, sowie zu den aktuellen, amtlichen Hochwasser-Gefahrenkarten im Bereich Bad Rotenfels als Direktlink auf der Startseite aufgenommen

Weihnachtsgrüße:

Eintrag vom 30. Nov. 2017

 

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter uns. Das verstrichene Jahr 2017 war nicht weniger arbeitsintensiv als das Vorjahr, welches durch unser 975j. Ortsjubiläum geprägt war. 2017 mussten wir allerdings etwas mehr handwerklich rangehen. Mit wenigen "Aktiven" haben wir es binnen weniger Wochen geleistet, unser Museum bzw. Sammlung "Landwirtschaft und altes Handwerk" aufzulösen. Wie bereits berichtet, wurde uns der Mietvertrag der Räume nicht mehr verlängert. Der Verein gab daraufhin Leihgegenstände an die Eigentümer zurück, Sachspenden wurden großteils bei befreundeten Vereinen, Museen und ähnlichen Einrichtungen untergebracht, und nur wenige Exponate aus dem Vereinsbestand mussten zurückbleiben und gingen zuletzt in den Besitz des Gebäudeeigentümers über, der die Räume für eine Privatsammlung nutzen will. Ein Großteil von Exponaten zu "Holz-handwerklichen Berufen" verblieb in Rotenfels, hierzu folgen später weitere Informationen. 
Die Verwaltung möchte allen Helfern, Unterstützer, regionalen Heimatvereinen/-museen, die uns bei dieser schwierigen Aufgabe unterstützt haben, ein herzliches DANKE sagen. 

Aber auch im Bereich der Geschichtsdokumentation haben wir einiges geleistet. Unser Chronist hatte mehrere Themen aus dem Bereich der Ortsgeschichte fundiert recherchiert und ausgearbeitet, und mehrfach den Vortrag "500 Jahre Reformation - und wie die evangelische Kirche nach Gaggenau kam", mit sehr gutem Zuspruch gehalten. 

 

Der bevorstehende Jahreswechsel bringt nun auch einige Neuerungen. 

Um das "Museum" müssen wir uns nun (leider) nicht mehr kümmern, somit gibt es Zeit für Anderes. Ab März werden wir eine kleine Abendgruppe (Mittwochs) einrichten, die sich um die Fortsetzung der Archivierung unserer Bilder und Dokumente kümmert. Über Ihren Ansporn zu weiteren Betätigungsfeldern, und über Ihre Mitwirkung, würden wir uns freuen. 

 

Zur Generalversammlung im März 2018 müssen wir 2 Ämter als Vereinsbeisitzer neu bestellen. 

Wer Interesse hat, in unserer Vereinsarbeit mitzuwirken, z.B. im Vereinsnamen Recherchen anzustellen, oder bei unseren Veranstaltungen "mitzuorganisieren", oder einfach nur beratend mitzuwirken bzw. Entscheidungen zur Vereinsarbeit mit zu treffen, ist herzlich Willkommen. Die Aufgaben eines Vereinsbeisitzers haten sich in zeitlichen vertretbaren Grenzen. Wir würden uns freuen...

Die Vereinsverwaltung wünscht nun allen Mitgliedern, Vereinsförderern, Interessenten und der gesamten Bevölkerung ein geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2018, und schließt sich den Weihnachtsgrüßen der Vereinsgemeinschaft an.

 

Ihr

Alexander FITTERER, 1. Vorsitzender

Daniell FRIEDRICH, 2. Vorsitzender

und die gesamte Verwaltung

Veranstaltungen:

Veranstaltungen  für das kommende Jahr 2018 online...

Eintrag vom 30. Nov. 2017

 

Die geplanten Veranstaltungen unseres Vereines für das Jahr 2018 finden Sie auf unserer neu angelegten Seite "Veranstaltungen 2018"

 

Wir feuen uns, Sie auch im kommenden Jahr in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. 

 

Veranstaltungen:

Fortsetzung unserer Vortragsreihen im Jahr 2017  

Eintrag vom 7. Okt. 2017

 

am 27. Oktober 2017 (Freitags vor dem Reformationstag)

19 Uhr, Bürgersaal im Rathaus Bad Rotenfels, Hintereingang

 

 

"500 Jahre Reformation -

und wie die evangelische Kirche nach Rotenfels und Gaggenau kam" 

 

Die evangelische Kirchengemeinde (heute Markusgemeinde) Gaggenau wurde in Rotenfels gegründet. Erleben Sie in einem 45-minütigen Vortrag wie unser Murgtal christianisiert wurde, welchen Einfluss due reformation und die Religionen unserer Regenten auf die Bevölkerung hatten, welchen Einfluss die Industrialisierung im vorderen Murgtal auf den Glauben hatte und wo überall die lutherische Religion ausgeübt wurde. Nach einer Pause von 15 Minuten wird Ihnen zum Abschluss die Gründung einer evangelischen Kirche in Rotenfels, der heutigen Markusgemeinde in Gaggenau, erklärt.

 

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Heimatverein Bad Rotenfels

 

Der Vortrag wurde bereits Ende Januar im Pfarrhaus der Markusgemeinde beim Kaffeenachmittag, gut besucht präsentiert. 

Museum / Ausstellung "Altes Handwerk und Landwirtschaft" im Hofgut Rohwer:

Wir berichteten vormals an dieser Stelle über die Kündigung bzw. Nicht-Verlängerung des Mietvertrags über die Ausstellungsfläche im Hofgut Rotenfels. Aufgrund dessen waren die seit 1996 gemieteten Flächen nun von uns zu räumen. Hierzu machte sich die Vereinsverwaltung die letzten Jahre intensive Gedanken, welche Alternativen es gäbe, wer zu involvieren ist, und "wo wir eigentlich hin wollen". Viele Gespräche, leider erfolglose Gespräche wurden geführt. Glücklicherweise bekamen wir vom Eigentümer aufgrund unserer vermehrten Arbeit im Jubiläumsjahr, und dem Wechsel in der Vorstandschaft, noch einige Zeit Aufschub für unseren Auszug. 

Leider gelang uns nicht, eine Möglichkeit für den Fortbetrieb der rund 400 Quadratmeter großen Ausstellung im Gesamten zu finden. Aufgrund der personellen Situation im Verein ist es auch kaum möglich, solch eine Ausstellung selbst weiter zu führen respektive die Räume und Gegenstände instand zu halten.

Die Vereinsverwaltung hat deshalb über unsere Zukunft beschlossen: wir lösen unsere Ausstellung auf!

Dazu baten wir frühere Sachspender, insbesondere auch Leihgeber, die von ihnen zur Verfügung gestellten Gegenstände zurück zu nehmen. Was "übrig blieb", wird befreundeten bzw. regionalen Museen und Heimatvereinen nach deren Bedarf dauerhaft überlassen, für die direkte Ortsgeschichte wichtige Exponate konnte der Verein anderweitig einlagern, ein wesentlicher Anteil an Exponaten von Holzhandwerksberufen wird im Ort verbleiben - mehr dazu später. Von allem, was Mitte Oktober in den Räumen verbleibt, muss sich der Verein leider trennen. Mehr dazu in folgender Pressemitteilung. 

   

---PRESSEMITTEILUNG--- vom 25.9.2017

 

"Ausstellung „Landwirtschaft und Handwerk“ im Hofgut Rotenfels wird aufgelöst"

 

Obschon es den heutigen Verantwortlichen des Vereins für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. kein glückliches Gefühl hinterlässt, das Werk der früheren Vereins-Verantwortlichen mit der Auflösung der im Hofgut Rotenfels befindlichen Ausstellung „Altes Handwerk und Landwirtschaft“ nun aufgeben zu müssen, kann man dies nunmehr doch als „Schnitt in der Vereinsarbeit“ ansehen. Aufgrund der laufenden Räumung der angemieteten Fläche kann die Fortsetzung der Vereinsarbeit nun im Schwerpunkt in eine andere Richtung gelenkt werden.

In der 1991 verfassten Vereinssatzung ist wohl das Ziel definiert, Exponate aus der Kulturgeschichte zu sammeln, um langfristig ein Museum aufbauen zu können. Eben diese Sammlung von Gegenständen aus Land-, Hauswirtschaft und Handwerk setzte den Vereinsschwerpunkt der letzten 20 Jahre. Seit 2016 bot sich jedoch keine andere Lösung, als diese fundierte Sammlung nun aufzulösen.

Mit der seit 1996 eingerichteten Sammlung und Ausstellung hat die in den letzten Jahren verjüngte Vorstandschaft ein schweres Erbe angetreten. Denn über die langfristige Zukunftssicherung der im „Hofgut Rotenfels“ gezeigten Exponate hatte man sich weniger Gedanken gemacht. Mit dem früheren Eigentümer der knapp 400 Quadratmeter umfassenden Fläche wurde damals ein günstiger Mietvertrag ausgehandelt, welcher bis 2016 befristet war. Aufgrund Eigenbedarf wurde der auslaufende Vertrag im Ortsjubiläumsjahr nicht mehr verlängert. Dem Verein wurde allerdings gewährt, erst nach dem arbeitsintensiven Jubiläumsjahr räumen zu müssen.

Für die Sammlung wurden bis zuletzt alle möglichen Exponate in großer Stückzahl angenommen, sodass das Museum mehr einem antiquarischen Magazin glich. Sogar eine nicht minder große Anzahl ortsfremder Exponate wurde im Laufe der Jahre beigeschafft, um die Kulturgeschichte möglichst vielseitig präsentieren zu können. Im Rahmen der Kündigung der Räume kam der Verein zu der Erkenntnis, dass der Fortbetrieb einer solchen Ausstellung auf Dauer nicht mehr zu bewerkstelligen wäre. „Uns fehlen die Helfer und Mitwirkenden, jüngere Interessenten an der Sache“, so der Vereinsvorsitzende Alexander Fitterer, „nicht nur als Helfer, selbst in der Verwaltung haben wir leider noch vakante Stellen, und die Mitgliederanzahl schwindet stetig“. Die Summe der Umstände bedeutet nun leider das Aus für die langjährig aufgebaute Sammlung. Obschon man sich vielseitige Gedanken machte und Gespräche mit Verantwortlichen aus unterschiedlichen Bereichen suchte, konnte man keine neuen Räumlichkeiten zum Fortbetrieb der kompletten Ausstellung finden. Man stellte zuletzt auch fest, dass es für den Verein nicht zukunftsweisend wäre, die Exponate „nur“ in einem Lagerraum zu bevorraten. Die entsprechende Fläche müsste teuer angemietet werden, Helfer müssten sich weiterhin um Pflege und Erhalt der Gegenstände kümmern. Es fehlen Mittel und Personal, um ein Magazin in diesem Ausmaß weiter zu betreiben. Ein solcher Fortgang wäre für den Verein ohnehin nicht tragbar, zumal für die jetzige Räumungsaktion kaum Helfer bereitstehen, mit lediglich 3-4 Helfern ist man derzeit vor Ort.

Soweit die Herkunft der Ausstellungsstücke nachvollzogen werden konnte, wurden zunächst die Spender zwecks Rücknahme angefragt. Jedoch bedingt durch das Fehlen einer adäquaten Inventarisierung, konnten viele Gegenstände gar nicht mehr ihrer Herkunft zugeordnet werden. Einige ausgewählte Gegenstände werden beim Verein in anderen Räumen verbleiben oder wurden bereits an frühere Eigentümer, befreundete Heimatvereine und -museen abgegeben. Der Verein räumt früheren Spendern auch die Möglichkeit ein, ihre überlassenen Gegenstände wieder zurück zu nehmen. Bis 15. Oktober ist noch möglich, die Gegenstände abzuholen. Im Anschluss muss sich der Verein von verbleibenden Exponaten trennen.

Zu betonen ist, dass die kleineren Gegenstände aus Haushalt, Ortsgeschichte und Kulturhistorie, die dem Verein einst überlassen wurden, nicht von der Räumung betroffen sind. Diese sind in den angemieteten Archivräumen im Bad Rotenfelser Rathaus untergebracht. Jedoch sei auch hier in absehbarer Zeit eine Ausdünnung des Bestandes erforderlich. „Wir wollen kein Magazin für ausgedienten Hausrat und ‚Allerweltsartikel‘ sein, sondern nur noch das annehmen bzw. verwahren, wofür wir im Rahmen der Aufarbeitung der Ortsgeschichte auch Verwendung haben, und was in direktem Ortsbezug steht,“ beschloss die Vereinsverwaltung jüngst.

Nach Abschluss der Räumung im Hofgut will sich der Verein nunmehr auf sein erstes Satzungsziel konzentrieren – die Aufarbeitung und Dokumentation der Ortsgeschichte. Damit verbunden bleibt die Sammlung von kleinen Exponaten und Archivalien mit direktem Bezug zum Ort. Der Aufarbeitung der Ortsgeschichte, als auch der Möglichkeit, den Verein mit mehreren Standbeinen vielseitiger zu machen und hierdurch vielerlei Interessenten als Mitwirkende zu gewinnen, wurde in den vergangenen Jahren bedingt durch den Schwerpunkt der Sammlung im Museum nämlich weniger intensiv nachgekommen.

Sollte sich in der Zukunft eine Möglichkeit geben, daß dem Verein ein Raum oder Gebäude dauerhaft überlassen werden könnte, wird man sich für Sammlung und Ausstellung auf bestimmte Themenschwerpunkte festlegen wollen – und nicht mehr die ganze breitgefächerte „Kulturgeschichte“ der letzten 200 Jahre darstellen wollen.

 

Vortragsreihe:

"Die Entwicklung der Wohnbebauung und Geschichte der                    03.04.2017

Siedlung der Gemeinde Rotenfels", Vortrag am 7. April

 

in einem einstündigen, reich bebilderten Vortrag geht Referent Alexander Fitterer, Vorsitzender des Heimatvereines, auf die mit dem Bevölkerungswachstum verbundenen, unterschiedlichen Epochen der Wohnbebauung der ehemals selbstständigen Gemeinde Rotenfels ein. Besonders werden die Zeit nach 1900, die Rotenfelser „Siedlung“ im Wissig, und jüngere Bebauungspläne durchleuchtet.

Bedürfnis und Fragen nach Bebauungsflächen kamen erstmals in größerem Maße um 1900 auf, erneut in den 1930er Jahren. Schliesslich hieß es auch in Rotenfels an vielen Stellen "Neuaufbau" der Kriegsschäden; die staatlich geförderte "Siedlung" entstand, und aufgrund des gesellschaftlichen Wandels seit den jahren nach dem 2. Weltkrieg, ist auch in der Gemeinde Rotenfels die ständige Fortschreibung von bebauungsplänen notwendig geworden.

Aus einst wenigen "Siedlungsachsen" oder "Straßensiedlungen" in Rotenfels, die ausschliesslich handwerklich und landwirtschaftlich geprägt waren, sind bis heute reine Wohngebiete geworden. 

 

Siehe hierzu auch Ankündigung unter "Veranstaltungen

Vortragsreihe:

"500 Jahre Reformation - und wie die evangelische Kirche                  03.04.2017 

nach Gaggenau kam" 

 

Die Auftaktveranstaltung im Jahr 2017 - für unseren Verein sowie für die Evangelische Kirche Gaggenau zum Start des Reformationsjubiläums, war der genannte Vortrag, den der Vorsitzende Alexander Fitterer im Februar im Gemeindehaus der Markuskirche hielt. 

Sehen Sie hierzu die Zusammenfassung im neu gestalteten evangelischen Gemeindeblatt "Ostern 2017".

Der Vortrag wird am Freitag, 28. Oktober - unmittelbar vor dem Reformationstag, der im Übrigen aufgrund des besonderen Anlasses im laufenden Jahr bundesweiter Feiertag ist, im Bad Rotenfelser Bürgersaal wiederholt. 

Erleben Sie, wie sich die Religionen und Konfessionen im Murgtal einst gestalteten, und was Rotenfels mit der Ansiedlung der evangelischen Kirche in Gaggenau zu tun hat. 

Geschichtsrecherchen:

250 Jahre Pfarrkirche St. Laurentius - Dokumentation übergeben              22.03.2017

 

Bevor es im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 22. März zu einem „zünftigen Rotenfelser Bauernvesper“ überging, übergab der Verein die im vorigen Jahr im Rahmen der 26 Tafeln umfassenden Ausstellung zur Ortsgeschichte gezeigte Tafel „St. Laurentius – Mutterkirche des Murgtals“ der katholischen Pfarrgemeinde. Neben Pfarrer Tobias Merz nahmen die Kirchengemeinderäte Georg Bierbaums und Thomas Riedinger die großformatige Tafel entgegen, daneben wurde der Gemeinde ein Datenträger mit Digitalisaten der im Vereinsarchiv befindlichen Bilder und Dokumente zur Pfarrkirche St. Laurentius überreicht. Holger Stahlberger überbrachte als Dank und Anerkennung ein Gegengeschenk der Pfarrgemeinde. 

Wir freuen uns, dass wir mit einem "Jubiläumsgeschenk" die Geschichte weiter aufleben lassen können, und auch, dass die Tafel über das Jubiläumsjahr im katholischen Gemeindehaus ausgestellt sein wird. 

Vereins-Interna:

Mitgliederversammlung 2017                                                                       22.03.2017

 

 

Aktuelles:

HELFER und MITWIRKENDE dringed gesucht:                                                  03.03.2017 

 

Wir suchen DRINGEND Helfer für:

 

- Arbeiten im Museum (Rohwer-Hof)

- Mitwirkung in der Vereinsverwaltung: 

   - Übernahme der Kassenverwaltung 

   - Beisitzer im Verwaltungsrat

   - Beide Ämter per Wahl zur Mitgliederversammlung im März 2017

- Mitwirkung zu ortsgeschichtlichen Beiträgen/Recherchen/Berichten

- Mitwirkung bei der Inventarisierung unserer Exponate, Dokumente und Fotos

 

Wer Interesse hätte, sich einzubringen und unsere Sache durch Mitwirkung zu unterstützen, darf sich gerne melden oder uns mittwoch morgens im Rathaus Bad Rotenfels (Hintereingang) besuchen. Wir freuen uns...

 

Auskünfte erteilen der Vorsitzende sowie die Verwaltungsmitglieder.

 

Veranstaltungen:

Beginn unserer Vortragsreihen im Jahr 2017                                                  21.01.2017

 

Wohin am Sonntag Nachmittag (22. Januar)?

Ganz klar doch - zum Geschichtsvortrag mit Kaffee und Kuchen. 

Das Jubiläumsfest-Jahr ist nun zwar vorüber, aber unsere Vortragsreihen gehen weiter. Der erste Vortrag unseres Vereins bzw. unseres Chronisten A.Fitterer läuft jedoch in einem etwas anderen Rahmen ab. Nämlich auf Einladung der evangelischen Markusgemeinde Gaggenau in deren Gemeindehaus. 

Der 45-minütige Vortrag "500 Jahre Reformation - und wie die evangelische Kirche nach Gaggenau kam" beginnt bei der Christianisierung des Tals, behandelt Reformation und Konfessionswechsel in unserer Heimat, die Beziehungen zur ev. Stadtkirche Gernsbach und schliesslich die Gründung einer evangelischen Kirche in Rotenfels, der heutigen Markusgemeinde in Gaggenau.

 

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Markusgemeinde Gaggenau & Heimatverein Bad Rotenfels

 

Anschrift des Veranstaltungsortes: 

Pfarrhaus der Markusgemeinde

Amalienbergstraße

76571 Gaggenau (Stadtmitte)

Beginn am 22.01.2017 um 15 Uhr

 

Der Vortrag wird im Verlauf des Jahres auch in Bad Rotenfels wiederholt!

Aktuelles: 

Wir trauern um unsere Kassiererin Frau Ulla LORZ                    20.01.2017

 

Wir mussten dieser Tage die erschreckende Mitteilung hinnehmen, dass unsere mehrjährige Kassiererin Ulla Lorz nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Anfang des Jahres 2016 konnten wir sie noch überzeugen, Ihren Wunsch, das Amt des Kassiers abzugeben, noch ein Jahr aufzuschieben - bis wir ein/en Nachfolger/in eingearbeitet hätten. Leider musste sie aus Gesundheitsgründen aber schon inmitten des Ortsjubiläums-Jahres die Kassengeschicke an den Vorsitzenden abtreten. 

Sie hinterlässt in unserem Team durch ihre freudige und offene Art, aber auch durch ihre Zielstrebigkeit und Präzision eine große Lücke.

Den Angehörigen gebührt unser tiefstes Mitgefühl. 

 

Im Namen des Gesamtvorstandes

Alexander Fitterer, 1.- Vorsitzender

Geschichtsrecherchen: 

Holzmehl, Ziehzünder, Bodenbeläge, Plastikformteile, edle Kunststoffe - und elektrischer Strom aus Rotenfels

Geschichtsrecherchen zur "Holzmehlfabrik"                                 24.10.2016

 

unser 975. Jubiläumsjahr ist bald zu Ende - das heißt für uns als Verein, der sich der Erforschung und Dokumentation der Heimatgeschichte verschrieben hat, jedoch nicht, dass wir nicht weiter recherchieren oder berichten. 

 

Der Winter mit seinen langen Abenden und trüben Tagen ist die beste Zeit, Nachforschungen anzustellen. Daher suchen wir nun Informationen für das nächste "große" Projekt - die Niederschrift der Geschichte der "Holzmahlfabrik Rotenfels", heute ein traditionsreicher Kunststoff-Veredelungsbetrieb des PolyOne-Konzerns.

 

Zur Firmengeschichte: 

 

Carl Hochberg ließ nach dem Erwerb der Rotenfelser Sägemühle und des Elektrizitätswerkes von F.A.Roth, im Jahr 1922 am Murgkanal ein neues, großes Elektrizitätswerk bauen. Durch eigene Stromherstellung konnte er sich den betrieb einer elektrischen Holzmühle leisten und eine solche neu erbauen, Bauausführung pblag der Fa. Ludin, Wasser- und Mühlenbauingenieur, Karlsruhe. Hierzu wurde ebenfalls von Roth ein größeres, geeignetes Stück Grund im Wissig, seinerzeit noch "außerorts" bzw. in "Ortsrandlage" und direkt Bahn und Landstraße erworben. 

 

Aus Holzabfällen, die überwiegend mit der Bahn auf eigenem Industriegleis angeliefert wurden, wurde in aufwändigen Prozessen über mehreren Etagen eines massiven Stahlbeton-Bauwerkes, der ersten Industrieansiedelung im Rotenfelser "Wissig", Holz zu Pulver vermahlen. "Holzmehl" war in jener Zeit ein gefragtes Zwischenprodukt. Ein Füllstoff für den frühen Kunst-Stoff "Bakelit" (schwarze Telefone, Stecker und Lichtschalter, Isolatoren, Waffen- und andere Griffe...), Verwendung fand es auch zum Strecken von (Getreide-)Mehl im Bäckerhandwerk (Holzmehlbrot erhielt in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche bis zu 30% Holzmehl), für Holzzement, in der Pyrotechnik und für viele weitere Anwendungen. 

Ende der 1920er Jahre musste Hochberg sein Werk jedoch veräußern. Der noch nach der jahrhundertwende so erfolgreiche und vielseitige Industrielle Theodor Bergmann, der zwischenzeitlich die Automobil-Sparte aus seinen  "Bergmann's Industriewerke Gaggenau" heraus- und schließlich den gesamten Standort aufgelöst hatte, erwarb die Firma. Seinem aufkommenden Erfolg im Bereich der Waffenfertigung im Zweigwerk Suhl/Erzgebirge (u.A. Maschinenpistole "Grabenfeger" MP18) wurde nach dem Weltkrieg ein Strich drch die Rechnung gemacht. neben seiner Gips-Bergbaugrube bei Badenweiler, fasste er im hohen Alter wieder mehr imn seiner zweiten Wahlheimat, dem Murgtal, Fuß. 

Nach dessen Tod in den 1930er Jahren, ging die Holzmehlfabrik an die Markgräflich-Badische Familie bzw. -Güterverwaltung über. Das Elektrizitätswerk ging an die Fa. Badenwerk AG über. In diesen Jahren gelang es, mit einer Schwesterfirma, der "SIPO Zünder" Gesellschaft Sitz Fellbach, im Namen des Deutschen Zündwarenmonopols zu fertigen. Das SIPO-Zündholzwerk aus der Nähe von Stuttgart wurde nach Rotenfels verlegt. Hergestellt wurden Streichholzbriefchen und sog. "Feuerigel". Ein Nebenprodukt wurde "Holzodont", ein neuer, moderner Kunst-Werkstoff für den Innenausbau, Bodenbelag und Wandplatten - Hauptfüllstoff war Holzmehl von der benachbarten Mühle. Trotz der Demontage in der Besatzungszeit - damals war im Übrigen auch der Rotenfelser Kindergarten im Sozialanbau der Fabrik untergebracht - ging die Produktion bald erfolgreich weiter, in beiden Firmen. 

In den 1960er Jahren gesellte sich eine damals neue und wirtschaftliche Fertigungstechnik für große Kunststoff-Elemente wie hohle Bauteile und Hohlkörper hinzu, das "Rotationsverfahren". Die Schwesterfirma "Rotationsplastic, Rotenfels/Murgtal" wurde gegründet. In hohle eiserne Negativformen wurden alle Rohstoffe eines Kunststoffes in Pulverform eingeracht, diese unter Druck und Hitzeeinwirkung dreidimensional über eine größere Zeitspanne rotiert, und nach Abkühlen der Form konnte man das geringfügig noch nachzubearbeitende Fertigteil herausnehmen. Kunststofffässer und Kugeln, Streugut- und Wasserbehälter wurden gefertigt. Im Zuge der Produktumstellungen erfolgten im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weitere Um- und Anbauten des Werkes. 

Nach Einstellen der Zündwarenfertigung kam die Kunststoff-Extrusion, Veredelung von Kunststoff-Rohstoffen durch Polymerisierung hinzu, das Produkt war ein Fertiggranulat für weitere Anwendungen bei Spritzgießern, für Folien- und Blasteile-Herstellung usw. In dieser Sparte ist die Firma noch heute führend tätig, nachdem das Unternehmen in den 1990er Jahren an die US-Amerikanische M.A.Hanna-Gruppe verkauft wurde, die Ende der 1990er mit GEON fusionierte, woraus "PolyOne" entstand. 

 

 

Wir suchen: 

 

zur Fortführung der Recherchen suchen wir:

- Produkte, Objekte, Informationen, und 

- Fotos, Dokumente, Kataloge, Urkunden... mit Bezug zu den genannten Firmen

 

- Zündwaren, Streichholzbriefchen, „Feuerigel“ und Zubehör der Marke „SIPO-Zünder Fellbach“ bzw. später „SIPO Zünder Rotenfels, Baden“

- Dazu die verschiedenen Feuerigel-Ständer/-Halter/-Tischascher des Herstellers „Ehrhard & Söhne“.

- Informationen, Materialstücke oder Fotos von "Steinholz Holzodont“, ein in Rotenfels gefertigter Boden- und Wandbelag

- dto. über Plastikteile der Fa. "Rotationsplastic"

 

-Informationen, Fotos, Dokumente

- zum Kindergarten in der Holzmühle während der Besatzungszeit 

- über die Eisenbahnanbindung und den Rotenfelser Bahnhof

- zum "Gefolgschaftshaus" und Direktoren-Wohnhaus Jahn-/Ringstr. 3

- zum hinzugekauften Anwesen Seebacher, einst Hühnerhof

- zu den ausländischen Gastarbeitern der Nachkriegs- bis 70er Jahre, die vorwiegend in der Nähe der Firma / Bahnhof-/Raiffeisenstraße in Untermiete Zimmer hatten

 

- Angehörige der Fam. Hochberg-Goerger in Rotenfels, ehem. Weinbrennerstraße

- Auskünfte früherer Mitarbeiter/-innen und deren Angehörigen

 

...und alles Andere, was zu den Firmen oder zu den Produkten Bezug hat

 

 

Dokumene und Fotos nehmen wir - mit Rückgabe - gerne als kurze Leihgabe zum Digitalisieren oder Reporduzieren, Gegenstände/Produkte gerne als Leihgabe oder Sachspende. 

 

Rufen Sie an 07225 508 3687 oder Senden Sie uns eine E-Mail-Nachricht, wir würden uns freuen, wenn Sie zu unseren Recherchen beitragen könnten, wofür wir schon im Voraus "Danke" sagen.                                                                                afi

Geschichtsrecherchen: 

Kampffliegerabstürze um Rotenfels im 2. Weltkrieg                                  01.08.2016

 

Aufgrund einer aktuellen Anfrage eines Fach-Historikers recherchieren wir aktuell zu seiner Unterstützung zu den Fliegerabstürzen/-abschüssen im 2. Weltkrieg in und um Rotenfels. 

Ein JaBo soll an der Vorbergzone abgeschossen worden sein, der Pilot rettete sich per Fallschirm, wurde in der Untergasse von der Landwehr festgenommen und ins Rathaus verbracht. Das Flugzeug soll über dem Schanzenberg abgestürzt sein. Hiervon sollen Fotos existieren die für unsere Chronik interessant sein können - hat jemand diese Fotos? Kann jemand nähere Informationen liefern? 

 

Ein weiterer Absturz verzeichnete sich im "Winkler Loch", bei den Stahlbachquellen am Eichelbergabhang bei Winkel. Hierzu haben wir leider keine näheren Informationen - ausser der Gebietsbezeichnung "Fliegerbuckel", die sich ebenfalls nicht klar lokalisieren lässt. 

 

Wir würden uns über Beiträge von Seiten der Bevölkerung freuen. Kontaktaufnahme hier

Ortsgeschichte - 975 Jahre Bad Rotenfels 

Straßenfest und Sonderveranstaltungen - wie es dazu kam...                   30.07.2016

 

Im Jahr 2013 stellten der Sprecher (Martin Stahlberger) und der damalige Schriftführer der Vereinsgemeinschaft (Alexander Fitterer) nach ersten internen Vorbesprechungen den Punkt „Ortsjubiläum 2016 – 975 Jahre“ auf die Tagesordnung der Sitzung der Vereinsgemeinschaft. Resultat dieser ersten Sitzung war, die an der Gemeinschaft beteiligten 42 Vereine, Gruppierungen und Einrichtungen in Bad Rotenfels sollten sich Gedanken machen, ob man anlässlich des Ortsjubiläums ein gemeinsames Fest feiern wolle und in welcher Form, und/oder was das Festjahr sonst noch zu bieten haben soll. 

 

Man einigte sich nach einigem Zögern für ein Straßenfest, wie es die Vereinsgemeinschaft schon lange nicht mehr ausgerichtet hatte.

Zur Debatte standen die Ausrichtungsorte Schulzentrum, Sportplatz (Mönchhofstadion), untere Eichelbergstraße, Oberdorf und der Vorschlag von A.Fitterer, wie 1987 wieder ein gemeinsames Fest im Ortskern (Rathausstraße) umzusetzen. Es wurden Bilder von den letzten bzw. früheren Festen gezeigt – 2009 (Rothermaquerspange), 2002 (Kapellenfest), 1996 (Schlossfest), 1991 (950j.J.), 1989 (150j. Elisabethenquelle) und 1987 (Ortskernfest). Alle Feste waren den meisten Beteiligten noch in guter Erinnerung.

 

Bei der 3. Sitzung zum Thema, wo auch Ausschüsse für die Themen Technik/Infrastruktur, Gastronomie, Werbung und Programm sowie ein „übergeordneter“ Hauptausschuss gegründet wurden, kamen OB Florus und Vertreter der Stadtverwaltung hinzu, welche ihre Unterstützung zusagten. Der „Hauptausschuss“ setzt sich aus dem Sprecher, 5 Beiräten (u.A. für Finanzen) sowie den  Sprechern der untergeordneten Ausschüssen zusammen, und wurde zunächst noch kommissarisch vom Vereinssprecher und seinen Vertretern geleitet. Die Vereinsgemeischaft suchte einen „Koordinator“, der die Organisation gesamthaft unter sich haben soll, da aus den Reihen der gewählten Vereinsgemeinschaftsvertreter aufgrund der eigenen Vereinsverwaltung oder aus beruflichen Gründen leider niemand die entsprechenden Möglichkeiten hatte. Man konnte Heinz Goll als Sprecher des Festgremiums gewinnen, der einerseits das nötige Organisationsgeschick hat, andererseits die entsprechend notwendigen Kontakte – und schon 2002 das Jubiläums-Straßenfest „250 Jahre Sebastianskapelle“ organisiert hat.

 

Organisiert wurde auf Wunsch des Hauptausschusses nicht nur ein gelungenes und sicherlich lange in Erinnerung bleibendes Straßenfest – sondern ein ganzes Festjahr – mit monatlichen Jubiläums-Sonderveranstaltungen. 

Ortsgeschehen - 975 Jahre Bad Rotenfels

Ausstellung "975 Jahre Bad Rotenfels"                                                               25.07.2016

 

Aufgrund der großen Nachfrage am Jubiläumsfest hat unsere Ausstellung nach dem Jubiläumsfest, Mittwoch, 27. Juli von 9 bis 12 Uhr und Sonntag 31. Juli 14-17 Uhr nochmals im Obergeschoss des Bad Rotenfelser Rathauses (Hintereingang) geöffnet, bevor sie am 1. August dann im Rathausfoyer in Gaggenau aufgebaut wird. 
Wir würden uns an beiden Tagen nochmals sehr über einen regen Besuch freuen.

Euer Heimatverein

Ortsgeschehen - 975 Jahre Bad Rotenfels

BT-Presseberichterstattung zum Jubiläumsfest  "975 Jahre Bad Rotenfels" verärgert die Verantwortlichen unseres Vereines  

27.07.2016

 

Klarstellung zum BT-Pressebericht vom Montag, 25. Juli, zum Jubiläumsfest "975 Jahre Bad Rotenfefels": 


trotz eindringlicher Bitte an die Redaktion wurde die Korrektur leider nur minimalistisch vorgenommen, obwohl die Korrektur-Eingabe von unserer Seite fundiert und ausführlich vorbereitet war!


BT berichtete am Montag, dass die im "Ersten Stock" (=Jugendstil-Bürgersaal) des ehem. Rotenfelser Rathauses auch über beide Festtage gezeigte ortsgeschichtliche Ausstellung zu "975 Jahre Bad Rotenfels" durch den Arbeitskreis Tourismus-Freizeit Gaggenau gestaltet wurde. Dies hat uns als Ersteller der Ausstellung, nämlich den "Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V." verständlicherweise zu tiefst erschüttert. Zumal zu Jahresbeginn eine Pressekonferenz abgehalten wurde, ebenfalls seit Jahresbeginn die Jahresprogramm-Flyer und seit Wochen nun schon die Fest-Flyer vorlagen, in denen alles korrekt stand. Zur Vernissage (Ausstellungseröffnung) war die Presse geladen und berichtete - weshalb nun dieser derbe Patzer? Wie bereitet sich die Presse auf sowas vor? Gewissenhaft? 
Eine Ausstellung, deren Bereitung an die 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden in Anspruch nahm, wurde kurzerhand einer anderen Einrichtung zugeschrieben. Tja, und trotz kleiner Korrektur gestern, immer das erste was man liest, ist das, was beim Leser hängen bleibt. War es nicht ausreichend publiziert, wer die Ausstellung gefertigt und präsentiert hat? Zumal Verantwortliche des Heimatvereins ständig in der Ausstellung vor Ort präsent waren!


Leider erfolgte die Korrektur, die wir am Montag eingereicht hatten, nur winzig und unauffällig im BT. Ebenfalls wurde unserer Bitte nicht nachgekommen - was in so einem Fall eigentlich selbstverständlich - und zudem für's Image der betreffenden Presse ein "Muss" hätte sein müssen - nämlich die Verlängerung der Öffnungszeit auf heute 9-12 Uhr anzukündigen, wie von uns als "kleine Entschädigung" zu dem fehlerhaften Bericht beantragt.

 

BNN hingegen druckte den eingereichten Artikel zur Verlängerung der Aussstellung nahezu wie eingereicht ab - anstandslos! DANKE hierfür!


Wir sind zutiefst verärgert über unsere lokale Presse-Berichterstattung und überlegen uns nun, wie wir künftig Pressearbeit vornehmen!

 

Aktuelles

Neuer Murgtal-GUTschein "975 Jahre Bad Rotenfels"                                 25.07.2016

 

Pressemitteilung:

Werbegemeinschaft Gaggenau präsentiert neues Murgtal GUTschein-Motiv

 

Gaggenau. Anlässlich des Jubiläums 975 Jahre Bad Rotenfels hat die Werbegemeinschaft „Lebendiges Gaggenau“ e.V. mit Unterstützung des Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. einen neuen Murgtal GUTschein aufgelegt. Der neue Gutschein hat den Wert von 5 EUR und ist farblich wie ein 5 EUR-Geldschein gestaltet. Die Auflage des neuen Gutscheins ist auf 500 Stück begrenzt. Die Gutschein-Vorderseite zeigt die Mutterkirche des Murgtals St. Laurentius mit dem Pfarrhaus, alten Badsteg und dem alten Bootshaus um 1890. Der neue Murgtal GUTschein ist nur bei der Sparkassen-Filiale in Bad Rotenfels erhältlich.

Das Foto zeigt den 1. Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins, Alexander Fitterer und die Vorstandsmitglieder Meli Strack und Anne Schmitt von der Werbegemeinschaft.

Alexander Fitterer gab bekannt das die Jubiläumsausstellung ab August bis Mitte September im Foyer des Rathauses in Gaggenau zu sehen ist.

 

Mehr Infos zur Werbegemeinschaft und dem "Murgtal GUTschein" im Web unter: 

Bonuscard Gaggenau

Murgtal-GUTschein

Aktuelles: 

Webseite der Stadt Gaggenau mit neuem Erscheinungsbild                    15.07.2016

 

...endlich! das lange schon angekündigte "Facelift" zog jüngst auf der Gaggenauer Webseite ein. 

Neben dem neuen Erscheinungsbild im CI-Look wurde die Seite übersichtlicher und birgt viele neue Informationen und Möglichkeiten. 

 

http://www.gaggenau.de/

Aktuelles:

"Geocaching" in und um Bad Rotenfels...                                                     15.06.2016

 

Geocaching (Sprich: "Geokäsching"), in anderen Regionen auch Treasure-Hunting oder GPS-Schatzsuche genannt, ist ein Spiel, das die Menschen rausbringt in die Natur, und dazu noch Wissen vermittelt - manchmal recht nützliches, oft aber auch unnötiges. 

Das Spiel ist internetgestützt, d.h., es gibt z.B. in weltweiten Web-Portalen wie  www.geocaching.com nahezu in allen Regionen der Welt bestimmte aufgelistete Punkte, unter Angabe der geografischen Koordinaten. Diese Koordinaten kann man dann auf ein GPS-Navigationsgerät (z.B. Garmin, oder Smartphone mit GPS-Funktion und Karte) übertragen, und sich den Weg dorthin weisen lassen. Vor Ort beginnt dann die echte Suche aufgrund von Hinweisen, die zuvor der Beschreibung zu entnehmen sind. 

Vor Ort sollte ein "Schatz" meist in Form einer wetterfesten Dose gesucht werden, die Größen der Dose reichen dabei von Schraubenköpfen über Filmdosen und Tupperschüsseln bis hin zu Munitionskisten. Die Dosen sind "getarnt" versteckt, sie beinhalten immer ein "Logbuch", in welchem sich der Finder eintragen kann, oft auch kleine Gegenstände zum Tauschen oder in anderen Geocaches weiter auf die Reise zu schicken. Nach dem Auffinden und Eintragen ins Logbuch muss die Dose wieder an demselben Platz gut getarnt versteckt werden. Zum Abschluss kann man seinen Fund, nachdem man in einem der Internetportale zum Spiel registriert ist, auch dort eintragen.

Die "Geocaches" führen erfahrungsgemäß oft an Stätten, die von den Findern dann beschrieben werden wie "hier wäre ich sonst nie hingekommen", oder "nettes Kleinod" und "wusste gar nicht, dass es sowas bei uns gibt" usw. 

Versteckt und angelegt werden die Caches von registrierten Mitspielern. Dabei müssen einige Vorscriften beachtet werden, denn nicht jeder kann irgendwo auf einer Wiese oder auf Privatgrund einen Cache verstecken und somit viele fremde Leute dorthin führen. Besondere Umsicht gilt im Wald oder in Biotopen, wo strenge Vorschriften einzuhalten sind. 

Neben dem Spass an der Suche vermitteln viele Geocaches auch interessante Informationen zu den Objekten in ihrer Nähe, dies erfolgt in den Beschreibungen im jeweiligen Internetportal. 

Eine "moderne" Freizeitbeschäftigung für Leute jeden Alters, meist mit besonderem Spaß für Familien mit Kindern - färdert den "Tagestourismus". 

 

Unser Vereinsvorsitzender, selbst begeisterter Geocacher, hatte vor einigen Jahren einige Geochaches rund um Bad Rotenfels angelegt, alle versehen mit einer ortsgeschichtlichen Beschreibung. Ca. 30 Geocaches befinden sich seitdem auf der Winkler Vorbergzone - alle an Orten mit geschichtlichen Besonderheiten, die selbstverständlich im jeweiligen Profil beschrieben sind. Tausende von "Funden" sind seither zu verzeichnen, die meisten liegen auf der Vorbergzone zwischen Rotenfels und Oberweier, welche von vielen Familien oft als Sonntagsspaziergang aufgesucht werden. 

 

Na dann - raus mit Euch ... ;-)

 

Zur Übersichtskarte um Bad Rotenfels geht's hier:  

https://www.geocaching.com/map/#?ll=48.82467,8.30541&z=14

 

Zur Übersicht der Geocaches unseres Vorsitzenden auf der Vorbergzone:

https://www.geocaching.com/seek/nearest.aspx?tx=32bc9333-5e52-4957-b0f6-5a2c8fc7b257&u=fittererfamily

 

Hier ein Beispiel: 

Verein intern: 

9000 Seitenaufrufe                                                                                           21.05.2016

 

Wir sagen einfach mal "DANKE" für 9000 Aufrufe unserer Webseite, die wir heute mittag erreicht hatten. 

Bitte bleiben Sie uns treu - wir werden die Seiten aktuell halten!!!

Verein intern: 

70. Geburtstag unseres Mitgliedes Holger ROHWER                                 16.05.2016

 

Unter großer Beteiligung von Gratulanten aus Bevölkerung, Kommunalpolitik, Gewerbetreibenden und den örtlichen Vereinen konnte unser Vereinsmitglied Holger ROHWER heute seinen 70. Geburtstag im Hofgut der Familie feiern. Auch eine Abordnung der Vorsitzenden unseres Vereines war mit von der Partie und überbrachte mit einem kleinen Präsent unsere herzlichsten Glückwünsche. 

Holger Rohwer war bereits Mitglied in unserem Vorgängerverein, dem Gewerbe- und Kurverein Bad Rotenfels e.V., und brachte sich anschließend aktiv in unseren heimatverein ein, so als Beisitzer im Verwaltungsrat der 1990-2000er Jahre, und zusammen mit seiner Ehefrau Karin immer dann, wenn praktische Arbeiten zu verrichten waren. Oft konnte unser Verein im Hofgut Rohwer Veranstaltungen ausrichten, Schlachtfeste, Ferienspass, Adventskranzbinden und vieles mehr. Schliesslich konnten wir 1996 auf die Dauer von 20 Jahren einen Mietvertrag mit Familie Rohwer abschliessen - und unsere Ausstellung "Landwirtschaft und altes Handwerk" im Hofgut unterbringen. 

Aktuelles: 

Weblink Eva-Maria Eberle                                                              13.05.2016

 

Wir stehen seit einiger Zeit mit Frau Eva-Maria Eberle in Kontakt. Heimatfreunden wird ihr Name ein Begriff sein - nicht nur aus regional-geschichtlichen Presseartikeln oder durch ihr Buch "Historische Gasthäuser Rastatt und Umland" (2008, Badnerbuch-Verlag) - Frau Eberle ist Mitarbeiterin im Kreisarchiv Rastatt und daher schon "von Berufswegen" mit der Geschichte verbunden.

Übrigens ist Frau Eberle eng mit Bad Rotenfels verwurzelt. 

 

Besuchen Sie ihre interesante Webseite: 

www.kochen-in-baden.de

 

wobei es nicht nur über's kochen geht - Wanderempfehlungen, Ortsgeschichte...

 

Wir sind froh über den Kontakt miteinander...

Eva-Maria Eberle - Historische Gasthäuser Rastatt & Umland, 2008, Badnerbuch-Verlag Eva-Maria Eberle - Historische Gasthäuser Rastatt & Umland, 2008, Badnerbuch-Verlag

Aktuelles:

„Neumodisch’s Geviech“                                                                            09.05.2016

 

Wenn Sie an den (hoffentlich bald) kommenden warmen Tagen wieder mal einen Abendspaziergang durch Alt-Rotenfels machen, und dabei denken, Sie hätten an einer Hauswand etwas wuseln sehen, dann kann das durchaus sein.

 

Sie gehören eigentlich nicht hierher, und sind recht Licht-(und Kamera-)scheu. Dennoch ist es mir im letzten Jahr gelungen, einmal einen vor die Linse zu bekommen. Da ich gestern wieder einen gesehen habe, möchte ich kurz über unsere neuen Mitbewohner berichten.

 

Der „Spinnenläufer“ - Scutigera coleoptrata 

 

...ist eine der Neozoen – sog. „invasive Tierarten“, die mittlerweile auch unsere Region besiedeln. Die Herkunft dieses Hundertfüßlers ist mediterran, Italien, Spanien, Balkan sind ihre Heimatregionen.

Wer keine Spinnen mag, wird ihn auch nicht mögen, dabei ist er (wie auch die Spinnen) als Schädlingsbekämpfer recht nützlich. Tagsüber hält er sich in Ritzen und Fugen auf, in altem Mauerwerk, feuchten Naturkellern, an Wänden alter Scheunen. Erst in der Dämmerung geht er auf Wanderschaft, vielmehr auf Nahrungssuche, um sich dann später wieder in seinem geschützten Revier zu verstecken.

 

Mittlerweile ist seine Wanderschaft vom Süden bis zu uns vorgedrungen. Auch aus dem Kraichgau kommen bereits Meldungen.

 

Merkmale*:

Spinnenläufer erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 15 Zentimetern, wovon der eigentliche Körper nur 25 bis 30 Millimeter ausmacht. Sie sind olivgrün bis gelb mit drei dunklen Längsstreifen entlang des Rückens, die schwarz, blau, violett oder grün sein können. Die Beine sind schwarz geringelt. Der Kopf ist groß und halbkugelig mit auffälligen Komplexaugen mit je 100 bis 200 Ommatidien. Die seitlich ansitzenden Antennen sind sehr lang und weisen bis zu 300 Glieder auf. 

 

Fortbewegung*:

Spinnenläufer gehören zu den schnellsten Läufern unter den Gliederfüßern und können Geschwindigkeiten bis zu 420 Millimetern pro Sekunde (~ 1,5 km/h) bei einer Schrittweite von 33 Millimetern erreichen.

 

Verbreitung*:

Er ist vor allem im Mittelmeergebiet verbreitet, wurde jedoch auch in die Weinberge, die im Regelfall in sonnigen Gebieten liegen, in Südwestdeutschland eingeschleppt. Er ernährt sich von Insekten und Spinnen, vor allem von Fliegen und wird entsprechend von den Weinbauern als nützlicher Schädlingsvertilger geschätzt. In Deutschland ist die Art überwiegend in Häusern verbreitet. Aus dem Südbadischen (Kaiserstuhl-Gebiet) kennt man die Tiere auch außerhalb menschlicher Bauten.

 

*) Beschreibung aus Wikipedia – abgerufen am 09.05.2016:

https://de.wikipedia.org/wiki/Spinnenl%C3%A4ufer

 

Bericht und Fotos: A.Fitterer

Weitere Neobiota - gebietsfremde Arten - im vorderen Murgtal: 

(oder - was es früher hier nicht gab)

 

(alle orange und unterstrichen aufgeführten Begriffe leiten auf externe Webseiten weiter)

 

Neophyten (Pflanzen): 

Japan-Knöterich - am Murgufer

Indisches Springkraut - beherrscht mittlerweile unsere Waldwiesentäler und Feuchtgebiete - Planze des Monats 09/2014

 

 

Neozoen (Tiere):

Asiatischer Marienkäfer - aus ist's mit unserem "Hergottskäferle"

Kormoran - frisst 1 Tonne Fisch im Monat

Ochsenfrosch - ist schon aus Afrika in den Altrhein-Auen angekommen

Walnuss-Fruchtfliege - sorgte vor ein paar Jahren für eine miserable Ernte

Buchsbaumzünsler - wer hatt(e) ihn nicht?

Zierschildkröten - zumeist ausgesetzt, u.A. im Teich Schloss Favorite vorhanden

Alpensalamander - Einzelvorkommen 2003 im Wohngebiet Großau

Tigerschnegel - Die "Rennschnecke"

Nutria - an Rhein und Murg...

 

 

Mehr dazu:

www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de

Ortsgeschehen: 

125 Jahre TBR - Landeswandertag                                                                  07.05.2016

 

Nicht nur Bad Rotenfels feiert dieses Jahr Geburtstag - auch unser Turnerbund darf auf einen "runden" zurückblicken. Vor 125 Jahren - 1891 - wurde der Verein gegründet.

Im Rahmen des Vereinsjubiläums wurde der Landeswandertag vom TBR in Bad Rotenfels ausgerichtet. 

Unser Verein hatte den Organisatoren zugesagt, im Rahmen der geschichtlichen Ortsführungen zu unterstützen (was immer ein Bestandteil des Wandertages ist). 

Ferner konnte unser Vorsitzender - kurzfristig geplant - am Samstagmorgen in unseren Vereinsräumen - der Heimatstube und unserer Ausstellung - eine Gruppe Wanderführer zum Besuch empfangen. 

 

Wir gratulieren dem TBR zum 125-jährigen...

Aktivitäten:

Bürgeraktion "Gaggenau räumt auf"                                                   27.02.2016

 

Bad Rotenfels wird 975 - und gefeiert wird im Ortskern. 

 

Hierzu konnte der Hauptausschuss des Jubiläums-Organisationsteams die drei Koordinatoren der Aktionsgruppe "Gaggenau räumt auf" sowie die Stadt Gaggenau (Stadtbauhof) gewinnen, sodass im Ortskern weitere Verschönerungen in der Bepflanzung und Grünpflege im Jubiläumsjahr erfolgen können. 

am Samstag, 27. Februar trafen sich über 30 freiwillige Bürgerinnen und Bürger, darunter neben der Jugendfeuerwehr und Sängern des Gesangverein Frohsinn - auch mehrere Vertreter unseres Vereines, zum gemeinschaftlichen Anpacken. Vereinbbart war, die in die Jahre gekommene - und vom Buchsbaumzünsler heimgesuchte Bepflanzung der Beete vor dem Rathausportal zu entfernen. Die Stadtgärtnerei wird sich um eine Neubepflanzung und die künftige Pflege kümmern (die Grünflächen ums Rathaus wurden bisher durch einige Vereine gepflegt). 

Ausserdem musste die Pergola vor dem linken Teil des Rathauses abgebaut werden. Sie stammt von der Ortskernsanierung im Jahr 1987 und war mittlerweile nicht mehr verkehrssicher. Der Stadtbauhof wird ein neues Rankgerüst für die zurückgeschnittenen Kletterpflanzen erstellen. 

Desweiteren wurden angrenzende städtische Grundstücke auf Vordermann gebracht.

Warten wir's ab - Stadtgärtnerei und Baubetriebshof werden aktiv, sobald die Wetter- und Auftragslage dies zulässt. 

 

Zeitgleich waren einige fleißige Helfer der Quellengeister im Kurpark aktiv, die Reservisten-Kameradschaft am Spatenbrünnele, und Mitwirkende des Workshop Kurpark/Interessensgemeinschaft M.-Wilhelm-Wege im Bereich des Römischen Hauses ("Hexentanzplatz"). 

 

DANKE an alle !!!

 

Geschichtsrecherchen (Gesuch): 

Motorräder und ihre Fahrer im Rotenfels der 30er Jahre...                        12.01.2016

 

Herr S.Burow aus Gaggenau recherchiert über Motorräder und Fahrräder, letztere vorwiegend aus „heimischer“ Produktion (Eisenwerke Gaggenau – EGA-, Badenia-Rad).

Unser Vereinsarchiv konnte zu seinen Recherchen ebenfalls beitragen.

Neben historischen Aufnahmen von Rotenfelser Motorradfahrern, der Tankstelle Hirth in der Murgtalstraße, und einigen Werbeanzeigen entsprechender Firmen, konnten wir Herrn Burow auch einige Zulassungskennzeichen und Fahrzeugbriefe vorlegen, deren einstigen Besitzer schon durch ihn recherchiert werden konnten. Ausserdem verfügen wir dank Sachspenden über zwei Lenkstangen-Schilder von „heimischen“ Fahrrädern - ein ungebrauchtes Lenkstangenschild stammt vom Fahrradgeschäft Dillinger, Murgtalstraße Ecke Mühlstraße. Martin Dillinger montierte und emaillierte dort Fahrräder nach Kundenwunsch.

  1. Wer kennt Details zu den Fahrrafgeschäften Dillinger, Knörr (Götzmann), Nagler?  
  2. Es werden Besitzer von Produkten der Marken/Hersteller  „EGA“  (Eisenwerke Gaggenau), Badenia-Rad, Bergmann’s Industriewerke gesucht.
  3. Wir suchen Fahrräder der Marke „Elisabeithenrad“ (Dillinger) und EGA . Wer weiss, wo noch welche stehen?
  4. Wer kennt Vor- und Nachkriegs-Motorradfahrer in Rotenfels? Wer hatte ein Motorrad?
  5. Zu allen Themen suchen wir natürlich auch Fotos und Dokumente (Kaufverträge, Rechnungen, Papiere)

 

Mehr "historische" Bilder zum Ortskern, zur Ortskernsanierung und zum Ortskernfest auf folgenden externen Seiten: LINK

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© Verein für Kultur- und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. / A.Fitterer / 11/2018